Quartalszahlen: AMD verdoppelt Umsatz und vervierfacht Gewinn
AMD hat die Zahlen für das zweite Quartal 2021(öffnet im neuen Fenster) vorgelegt und dabei einen neuen Rekord vermeldet: Der Umsatz stieg verglichen mit dem Vorjahr von 1,932 Milliarden US-Dollar auf 3,850 Milliarden US-Dollar und der Gewinn gar von 157 Millionen US-Dollar auf 710 Millionen US-Dollar.
Maßgeblich dafür verantwortlich sind wie üblich die beiden großen Sparten, unter denen AMD nahezu alle Grafikchips und Prozessoren zusammenfasst: Die Radeon-/Ryzen-Abteilung konnte ihren Umsatz von 1,367 Milliarden US-Dollar auf 2,225 Milliarden US-Dollar erhöhen und der Gewinn lag bei 526 Millionen US-Dollar statt 200 Millionen US-Dollar. Auch wurden erstmals die Instinct MI200 alias Aldeberan ausgeliefert.
Noch signifikanter fallen die Zuwächse bei Enterprise und Semi-Custom aus, hierunter verbucht AMD seine Eypc-CPUs für Server und die Konsolen-SoCs für unter anderem die Playstation 5, die Xbox Series X/S sowie Valves Steam Deck. Statt 565 Millionen US-Dollar erreichte der Umsatz gleich 1,6 Milliarden US-Dollar und der Gewinn vervielfachte sich von 33 Millionen US-Dollar auf 398 Millionen US-Dollar.
2021 soll ein Rekordjahr werden
Hintergrund sind primär höhere Durchschnittspreise pro Chip (Average Selling Price, ASP) im Client-Segment und signifikant gestiegene Absatzzahlen im Serverbereich. In den vergangenen Monaten hat AMD mit den Ryzen 5000(G), den Radeon RX 6000 und den Epyc 7003 sehr erfolgreiche Produkte in den Handel gebracht. In Folge sind die Marktanteile von AMD zulasten von Intel und Nvidia gestiegen.
Für das dritte Quartal 2021 erwartet AMD einen Umsatz von hohen 4,1 Milliarden US-Dollar und auf das komplette Jahr gesehen soll der Umsatz um nunmehr 60 Prozent statt 50 Prozent steigen. Diese würde etwa 15 Milliarden US-Dollar entsprechen, was einen neuen Rekord darstellen würde.
Das Geld wird derweil investiert: So hat AMD ein Rückkaufprogramm von Aktien im Wert von 4 Milliarden US-Dollar angekündigt und die 35 Milliarden US-Dollar teure Übernahme von Xilinx soll wie geplant noch 2021 abgeschlossen werden.
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