Quartalszahlen: AMD steigert Umsatz und reduziert Verlust

Deutlich mehr verkaufte Grafikkarten, aufgrund der CPUs aber doch im Minus: AMD machte im vierten Quartal 2016 erneut Verlust, da obendrein die Konsolensparte rückläufig ist. Ein weiteres Quartal muss noch durchgestanden werden.

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Wafer mit APU-Chips
Wafer mit APU-Chips (Bild: AMD)

AMD hat im vierten Quartal 2016 die Erwartungen der Analysten übertroffen und konnte bei mehr Umsatz seinen Verlust verringern. Wie der Hersteller bekanntgab, wurden 1,11 Milliarden US-Dollar umgesetzt und ein Nettoverlust von 51 Millionen US-Dollar verbucht. Im Vorjahresquartal waren es 958 Millionen US-Dollar bei einem Verlust von 102 Millionen US-Dollar, allerdings umfasste das vierte Quartal 2016 auch einen längeren Zeitraum von 14 statt 13 Wochen. Dennoch ist das für AMD ein positives Resultat - zumal die Schulden von 2,24 auf 1,44 Milliarden US-Dollar reduziert werden konnten.

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In der 'Computing and Graphics'-Sparte konnte der Hersteller seinen Umsatz von 470 auf 600 Millionen US-Dollar steigern, der Verlust reduzierte sich von 99 auf 21 Millionen US-Dollar. Das ist vor allem den sich besser verkaufenden Grafikkarten vom Typ Radeon RX 480, Radeon RX 470, Radeon RX 460, den neuen Embedded-Versionen und den Radeon Pro WX für Workstations zu verdanken. Mit in die Kategorie fallen auch die Bristol-Ridge-Kombiprozessoren für Komplett-PCs, Gleiches gilt für die reinen CPUs der FX-Reihe. Die sind aber massiv veraltet und werden selten nachgefragt.

Ab dem zweiten Quartal 2017 soll es aufwärts gehen

Auch wenn im vierten Quartal saisonbedingt weniger Konsolenchips verkauft werden, da diese im dritten an Microsoft und Sony für das Weihnachtsgeschäft geliefert werden, konnte AMDs 'Semi Custom'-Sparte zulegen: Der Umsatz stieg von 488 auf 506 Millionen US-Dollar, der Gewinn aber fiel von 59 auf nur noch 47 Millionen US-Dollar. AMD zeichnet sich unter anderem für das System-on-a-Chip der Playstation 4 Pro verantwortlich.

Für das erste Quartal 2017 erwartet AMD einen Umsatz, der 8 bis 13 Prozent unter dem vierten Quartal 2016 liegt. Die kommenden Ryzen-CPUs erscheinen zwar noch Anfang März und sollen auch verfügbar sein, richtig für Umsatz sorgen sollen sie aber erst ab dem zweiten Quartal 2017.

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