Quartalszahlen: AMD macht weniger Umsatz und Gewinn
AMD hat die Geschäftsergebnisse des zweiten Quartals 2019(öffnet im neuen Fenster) bekanntgegeben: Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz von 1,756 Milliarden US-Dollar auf 1,531 Milliarden US-Dollar und der Gewinn fiel von 116 Millionen US-Dollar auf 35 Millionen US-Dollar. Dafür stieg die Marge leicht und auch der durchschnittliche Verkaufspreis pro Prozessor lag höher als im Vorjahr, weil die Ryzen 3000 für Desktops und die Epyc 7002 für Server teurer sind als die mittlerweile günstig verfügbaren Vorgängermodelle.
Die Sparte Computing and Graphics, die CPUs und Grafikkarten umfasst, setzte nur noch 940 Millionen US-Dollar statt 1,086 Milliarden US-Dollar um und der Gewinn reduzierte sich von 117 Millionen US-Dollar auf 22 Millionen US-Dollar. AMD zufolge liegt das primär an weniger verkauften Grafikkarten nach dem Abschwung des Crypto-Mining-Booms, die neuen Radeon RX 5700 (XT) und die ebenfalls neuen Ryzen 3000 haben trotz gutem Absatz auf die Zahlen bisher kaum Einfluss.
Im Enterprise, Embedded and Semi-Custom genannten Segment für Server-CPUs und Konsolenchips ist zwar der sinkende Absatz für Playstation und Xbox spürbar, aber die Epyc 7002 zeigen sich bereits: Der Umsatz ging von 670 Millionen US-Dollar auf 591 Millionen US-Dollar zurück, der Gewinn aber stieg leicht von 69 Millionen US-Dollar auf 89 Millionen US-Dollar.
AMD zufolge würden die Partner die neuen Server-CPUs sehr gut annehmen(öffnet im neuen Fenster) : Verglichen mit den Epyc 7000, der ersten Generation, sei mehr als die doppelte Anzahl an Plattformen in Entwicklung und die Anzahl der Kunden im Cloud- sowie Enterprise-Bereich sei vierfach so hoch wie zuvor. Die Epyc 7002 mit bis zu 64 statt 32 Kernen, intern Rome genannt, werden am 7. August 2019 offiziell vorgestellt. Für das dritte Quartal 2019 erwartet AMD einen Umsatz von 1,8 Milliarden US-Dollar und damit 9 Prozent mehr als im Vorjahr.


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