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Quartalszahlen: AMD macht über 50 Prozent mehr Umsatz

Dank guter Radeon- und Ryzen-Verkäufe sowie einer höheren Nachfrage bei Spielekonsolen hat AMD deutlich mehr Chips abgesetzt als im Vorjahr und auch den Gewinn gesteigert.

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Review-Kit des Ryzen 7 1800X
Review-Kit des Ryzen 7 1800X (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

AMD hat für das zweite Quartal 2018 gute Zahlen vorgelegt: Der CPU- und GPU-Entwickler setzte 1,756 Milliarden US-Dollar um und generierte einen Gewinn von 116 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresquartal waren es nur 1,222 Milliarden US-Dollar bei einem Verlust von 16 Millionen US-Dollar gewesen. Für die Steigerungen waren wie erwartet die Radeon-Grafikkarten und die Ryzen-Prozessoren verantwortlich.

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Die Computing and Graphics genannte Desktop-Sparte legte um 64 Prozent von 661 Millionen US-Dollar auf 1,086 Milliarden US-Dollar zu und kam auf 117 Millionen US-Dollar statt 7 Millionen US-Dollar Gewinn. AMD hatte im April den Ryzen 7 2700X (Test) mit acht CPU-Kernen veröffentlicht, später folgte unter anderem der Ryzen 5 2600X (Test) mit sechs Cores. Zudem konnte der Hersteller viele Grafikkarten verkaufen, was zu einem nicht unerheblichen Teil dem bis vor wenigen Wochen anhaltenden Crypto-Mining-Boom zuzuschreiben ist. Weiterhin gelangen immer mehr Notebooks mit Raven Ridge Mobile (Test) in den Handel.

Im Semi-Custom-Segment stiegen der Umsatz um 37 Prozent von 490 Millionen US-Dollar auf 670 Millionen US-Dollar und der Gewinn von 16 Millionen US-Dollar auf 69 Millionen US-Dollar. Darin enthalten sind die Systems-on-a-Chip für die Playstation 4 (Pro) und die Xbox One (X), diverse Embedded-Prozessoren und die Epyc-CPUs für Server. Letztere werden von immer mehr Partnern vertrieben oder eingesetzt - darunter Cisco, HPE und Tencent. Auch werden erste Supercomputer mit den CPUs ausgestattet, etwa ein System des The National Institute for Nuclear Physics in Italien.

Für das dritte Quartal 2018 erwartet AMD einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden US-Dollar und damit einen leichten Zuwachs verglichen zum Vorjahr. Im kommenden Dreimonatszeitraum werden unter anderem die Threadripper v2 mit bis zu 32 CPU-Kernen in den Handel gelangen.



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DreiChinesenMit... 26. Jul 2018

Am Besten die EU würde eine solche CPU bauen. Jetzt ein riesiges Werk bauen, dass die...

Quantium40 26. Jul 2018

Da sowohl als Intel als auch AMD gewinnorientierte Unternehmen sind, dürfte deren...

Mixermachine 26. Jul 2018

Ich finde die modulare Bauweise von AMD CPUs mal keine schlechte Geschichte. Zwar büßt...

Eop 26. Jul 2018

"generierte einen Gewinn von 116 Millionen US-Dollar gewesen. "


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