Abo
  • Services:

Quartalszahlen: AMD macht 60 Prozent mehr Umsatz

Starke Ryzen- und Vega-Verkäufe sorgen bei AMD für steigenden Umsatz und statt eines Verlustes verzeichnet der Hersteller einen Nettogewinn. GPU-basiertes Kryptomining hat daran einen nennenswerten Anteil, das Konsolengeschäft weniger.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Ryzen-Chip
Ein Ryzen-Chip (Bild: OC-Burner)

AMD hat die Zahlen des vierten Quartals 2017 veröffentlicht: Die US-Amerikaner konnten den Umsatz um rund ein Drittel auf 1,48 Milliarden US-Dollar steigern und einen Nettogewinn von 61 Millionen US-Dollar erzielen. Im Vorjahresquartal erwirtschaftete der CPU-/GPU-Entwickler einen Umsatz von 1,11 Milliarden US-Dollar bei einem Verlust von 51 Millionen US-Dollar. Die besseren Zahlen sind laut CEO Lisa Su vor allem auf die sich immer besser verkaufenden Ryzen- und Vega-Chips zurückzuführen.

  • Präsentation zum Q4/17 (Bild: AMD)
  • Präsentation zum Q4/17 (Bild: AMD)
  • Präsentation zum Q4/17 (Bild: AMD)
  • Präsentation zum Q4/17 (Bild: AMD)
  • Präsentation zum Q4/17 (Bild: AMD)
  • Präsentation zum Q4/17 (Bild: AMD)
  • Präsentation zum Q4/17 (Bild: AMD)
Präsentation zum Q4/17 (Bild: AMD)
Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Reutlingen
  2. Loh Services GmbH & Co. KG, Haiger

In der Computing-and-Graphics-Sparte, die Grafikkarten und (Consumer-)Prozessoren umfasst, stieg der Umsatz um 60 Prozent von 600 Millionen US-Dollar auf 958 Millionen US-Dollar. Statt 21 Millionen US-Dollar Verlust gab es 85 Millionen US-Dollar Gewinn. Die Durchschnittspreise (ASPs) stagnierten, was den günstigeren Ryzen 3 geschuldet sei - die wurden im August 2017 veröffentlicht. Im Spätherbst startete zudem Raven Ridge für Notebooks: Die SoCs integrieren vier Zen-Kerne und eine Vega-Grafikeinheit.

Raven Ridge muss erst noch anlaufen

Bisher gibt es aber nur wenige Geräte damit: das Acer Swift 3 (SF315-41-R4), das HP Envy x360 (15-bq102ng) und das Lenovo Ideapad 720S (13ARR). Weitere Notebooks sollen in den nächsten Wochen und Monaten folgen, da neben Ryzen 5/7 mit Vega noch die Ryzen 3 für Mobile erscheinen und AMD auch Raven-Ridge-Pro-Modelle für Business-Geräte veröffentlichen wird. Zu Kryptomining auf GPUs sagte Lisa Su, dass es einen mittleren einstelligen Prozentsatz des Gesamtumsatzes von AMD ausmachen würde. Im Vergleich zum dritten Quartal 2017 würden die Chips zum Schürfen von Ethereum und Co. gar für ein Drittel des GPU-Umsatzes verantwortlich sein (ca 47 Millionen US-Dollar).

Im Server- und Konsolengeschäft stieg der Umsatz leicht von 506 Millionen US-Dollar auf 522 Millionen US-Dollar, der Gewinn reduzierte sich von 47 Millionen US-Dollar auf 19 Millionen US-Dollar. Das liege an der geringeren Nachfrage an Chips seitens Microsoft und Sony, sagte Lisa Su. Zwar erschien im Herbst 2017 die Xbox One X, der Konsolenmarkt ist aber grundsätzlich gesättigt: Die Playstation 4 und die Xbox One gibt es schon seit Herbst 2013. Bei den Epyc-CPUs geht es voran, die Partner stellen nur langsam auf die Prozessoren um.

Für das erste Quartal 2018 geht AMD von einem Umsatz von 1,55 Milliarden US-Dollar aus. Dabei berücksichtigt der Hersteller den Rechnungslegungsstandard ASC 606. Umgelegt für das erste Quartal 2017 bedeutet das korrigierte 1,178 Milliarden US-Dollar statt bisher 984 Millionen US-Dollar.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€
  2. 4,99€
  3. 45,99€ Release 04.12.
  4. 25,99€

ulink 05. Feb 2018

Habe ein BIOS-Update bei meinem ASUS Prime B350M-A mit Ryzen 7 1700 (ohne X) gemacht...

Anonymer Nutzer 01. Feb 2018

Glaubst du ernsthaft selbst alles was du schreibst? Intel hat ein Jahrzehnt lang alle...

Anonymer Nutzer 01. Feb 2018

Beantworte meine Frage: An welcher Stelle habe ich Gewinn und Umsatz erwähnt? Du denkst...


Folgen Sie uns
       


Radeon RX 590 - Test

Wir schauen uns AMDs Radeon RX 590 anhand der Nitro+ Special Edition von Sapphire genauer an: Die Grafikkarte nutzt den Polaris 30 genannten Chip, welcher im 12 nm statt im 14 nm Verfahren hergestellt wird.

Radeon RX 590 - Test Video aufrufen
Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und Tipper
Gaming-Tastaturen im Test
Neue Switches für Gamer und Tipper

Corsair und Roccat haben neue Gaming-Tastaturen auf den Markt gebracht, die sich vor allem durch ihre Switches auszeichnen. Im Test zeigt sich, dass Roccats Titan Switch besser zum normalen Tippen geeignet ist, aber nicht an die Geschwindigkeit des Corsair-exklusiven Cherry-Switches herankommt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Azio RCK Retrotastatur wechselt zwischen Mac und Windows-Layout
  2. OLKB Planck im Test Winzig, gerade, programmierbar - gut!
  3. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern

Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Google Nachtsicht im Test: Starke Nachtaufnahmen mit dem Pixel
    Google Nachtsicht im Test
    Starke Nachtaufnahmen mit dem Pixel

    Gut einen Monat nach der Vorstellung der neuen Pixel-Smartphones hat Google die Kamerafunktion Nachtsicht vorgestellt. Mit dieser lassen sich tolle Nachtaufnahmen machen, die mit denen von Huaweis Nachtmodus vergleichbar sind - und dessen Qualität bei Selbstporträts deutlich übersteigt.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Pixel 3 Google patcht Probleme mit Speichermanagement
    2. Smartphone Google soll Pixel 3 Lite mit Kopfhörerbuchse planen
    3. Google Dem Pixel 3 XL wächst eine zweite Notch

      •  /