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Quartalszahlen: 5 nm stellt 20 Prozent von TSMCs Umsatz

Der Auftragsfertiger TSMC erzielt dank Apples A14- und M1-Chips erneut einen Rekord bei Umsatz sowie Gewinn.

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TSMC-Logo am Firmengebäude
TSMC-Logo am Firmengebäude (Bild: TSMC)

Der weltgrößte Auftragsfertiger TSMC hat im vierten Quartal 2020 den bisher höchsten Umsatz und Gewinn erzielt: Die Taiwaner erwirtschafteten 12,676 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn von 5,001 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Plus von 14 Prozent respektive 23 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal. Einen deutlichen Anteil daran hat die 5-nm-Fertigung für Apple.

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Im iPad Air und vor allem in den vier iPhone 12 steckt der A14 Bionic, den TSMC im N5-Verfahren produziert. Hinzu kommt der M1 (Test), den Apple für das aktuelle Macbook Air, das Macbook Pro 13 und den Mac Mini einsetzt - auch hier kommt N5 zum Einsatz. Der 5-nm-Prozess ist nach N7+ und N6 der dritte von TSMC, welcher auf extrem ultravioletter Belichtung (EUV) statt klassischer Immmersionslithographie (DUV) basiert.

Der 5-nm-Node machte im vierten Quartal bereits satte 20 Prozent des Umsatzes aus, im dritten Quartal waren es noch 8 Prozent. 7 nm kam im Q4/2020 auf 29 Prozent, 16 nm auf 13 Prozent und 28 nm auf 11 Prozent. In den nächsten Monaten will TSMC den Anteil von N5 am Umsatz noch weiter steigern, zu diesem Zweck wurde mit der Fab 18 für 17 Milliarden US-Dollar ein zusätzlicher Standort gebaut.

  • Umsatz nach Nodes (Bild: TSMC)
  • Umsatz nach Plattform (Bild: TSMC)
  • Umsatz nach Region (Bild: TSMC)
  • Headquarter (Bild: TSMC)
Umsatz nach Nodes (Bild: TSMC)

Auffällig ist zudem, dass der Umsatz in China, der im Q3/2020 noch für 22 Prozent des Umsatzes verantwortlich war, auf 6 Prozent eingebrochen ist. Dahinter dürfte wenigstens anteilig der Bann von Huawei beteiligt sein, da TSMC für diesen großen Kunden aufgrund eines Exportembargos der USA keine Chips mehr produzieren darf. Huawei, genauer die Hisilicon-Tochter, hatte in den vergangenen Jahren für die Smartphone-SoCs stets auf aktuelle Nodes gesetzt. Der Kirin 990 etwa entstand Ende 2019 per N7+ (EUV), dem damals fortschrittlichsten Prozess.

In den kommenden Monaten will TSMC rund 25 bis 28 Milliarden US-Dollar investieren (PDF), 80 Prozent des Capex-Budgets sind für Fertigungsprozesse wie N5 sowie N3 und 10 Prozent für Masken sowie Packaging gedacht. Daher wäre es denkbar, dass TSMC neue Fabs errichtet, denn bis 2025 soll der Umsatz jährlich um 10-15 Prozent steigen. Die Risk Production des N3-Verfahrens soll 2021 starten, die Serienproduktion im zweiten Halbjahr 2022.

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