Quartalszahlen: 2021 wurden 30 Milliarden ARM-basierte Chips ausgeliefert

Knapp vier Prozessoren pro Kopf auf diesem Planeten: ARM vermeldet einen Rekordabsatz und einen Rekordumsatz, der Börsengang ist geplant.

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Die Stückzahlen von ARM-basierten Chips steigen und steigen.
Die Stückzahlen von ARM-basierten Chips steigen und steigen. (Bild: ARM)

ARM hat im Fiskaljahr 2021 den bisher höchsten Umsatz und auch den höchsten Gewinn der Unternehmensgeschichte erreicht, was auf knapp 30 Milliarden ARM-basierte Chips und die damit generierten Einnahmen zurückzuführen ist. Wachstumsmärkte sieht der japanische ARM-Besitzer Softbank bei Cloud-CPUs, bei Automtive und IoT.

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Der Umsatz stieg um 35 Prozent von 1,98 auf 2,665 Milliarden US-Dollar und die EBITDA von 596 auf 999 Millionen US-Dollar. Hierunter fallen die Einnahmen, die pro verkauftem Gerät mit ARM-Chip anfallen. Diese stiegen von 1,278 auf 1,536 Milliarden US-Dollar, weil die Durchschnittspreise der SoCs zumeist höher waren als im Vorjahr.

Einen geringeren, aber viel stärker gewachsenen Anteil haben die Lizenzzahlungen, welche fällig werden, um Zugriff auf CPU-/GPU-Kerne zu erhalten oder sie auf Basis einer ARM-Architektur zu entwickeln (PDF): Sie legen um gleich 61 Prozent von 702 Millionen auf 1,129 Milliarden US-Dollar zu, was mehrere Gründe hat.

Cloud ist ein Wachstumsmarkt

Laut ARM wurden generell mehr Designs für beispielsweise KI, Automotive, IoT, Laptops, Netzwerk, PCs, Smartphones und Server entwickelt. Außerdem investierte ARM in den Vorjahren stark in neue Varianten der Cortex- und Neoverse-Reihe, welche mittlerweile von mehr Unternehmen als zuvor lizenziert werden. Hinzu kam eine gestiegene Nachfrage nach Architekturlizenzen, um eigene CPU-Kerne zu entwickeln, so wie es unter anderem Apple für die A- und M-Chips oder Ampere für die Altra-Modelle machen.

  • 2021 wurden 30 Milliarden ARM-basierte Chips ausgeliefert. (Bild: Softbank)
  • Der Umsatz von ARM stieg kräftig ... (Bild: Softbank)
  • ... und auch die EBITDA gingen stark nach oben. (Bild: Softbank)
  • Wachstumsmärkte wie Cloud-Computing ... (Bild: Softbank)
  • ... werde mit steigender CPU-Kernanzahl bedient. (Bild: Softbank)
  • ARM soll 2023 an die Börse. (Bild: Softbank)
2021 wurden 30 Milliarden ARM-basierte Chips ausgeliefert. (Bild: Softbank)
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Folgerichtig listet ARM-Besitzer Softbank das Geschäft mit Cloud-Computing als Wachstumschance: Ausgehend von nur fünf Prozent Marktanteil gibt es hier noch sehr viel Luft nach oben. Bisher setzt primär Amazon AWS in großem Stil auf ARM-/Neoverse-basierte Prozessoren mit Inhouse-Umsetzungen wie den Graviton3.

Nach der gescheiterten Übernahme von ARM durch Nvidia hat Softbank den Rogue-CEO von ARM China ersetzt, welcher einen Börsengang von ARM verhindert hatte. Dieser soll bis Ende März 2023 vorbereitet werden, Details nannten die Japaner nicht.

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