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Quartalsbericht: Youtube übertrifft Netflix beim Umsatz

Die Videoplattform von Alphabet legt in der Pandemie weiter stark zu, Youtube bleibt aber unter den Erwartungen.
/ Achim Sawall
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Youtube-Logo im Dezember 2021 in Paris (Bild: ERIC PIERMONT/AFP via Getty Images)
Youtube-Logo im Dezember 2021 in Paris Bild: ERIC PIERMONT/AFP via Getty Images

Youtube hat im vierten Quartal einen höheren Umsatz erzielt als Netflix. Das geht aus dem Quartalsbericht hervor (PDF)(öffnet im neuen Fenster) , den die Konzernmutter Alphabet am 1. Februar 2022 nach Handelsschluss an der Börse in New York vorgelegt hat. Die Videoplattform konnte 8,6 Milliarden US-Dollar einnehmen.

Netflix erzielte im vierten Quartal 2021 einen Umsatz von 7,7 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 6,6 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.

Im gesamten Geschäftsjahr 2021 erzielte Youtube Einnahmen in Höhe von 28,8 Milliarden US-Dollar. In dem Quartal lag der Umsatz von Youtube unter den Erwartungen der Analysten von 8,87 Milliarden US-Dollar.

Alphabet meldete am Dienstag für das vierte Quartal einen Umsatz von 75,33 Milliarden US-Dollar, eine Steigerung von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit lag der Umsatz zum dritten Mal in Folge über den Analystenschätzungen. Diese hatten aktuell 72 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Der Gewinn von Alphabet stieg im vierten Quartal um 36 Prozent auf 20,64 Milliarden US-Dollar.

Google-Chef sieht Zerstörung durch Kartellgesetze

Die Alphabet-Aktien stiegen im nachbörslichen Handel um 8 Prozent von einem Schlusskurs von 2.752,88 US-Dollar. Der Konzern kündigte auch Pläne für einen Aktiensplit im Verhältnis 20:1 an, was die Aktie erschwinglicher machen soll.

Der Umsatz von Google Cloud stieg um 45 Prozent auf 5,5 Milliarden US-Dollar. Die Verluste des Bereiches verringerten sich auf 890 Millionen US-Dollar, verglichen mit einem Verlust von 1,24 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.

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Google hat im Laufe des Quartals 6.500 Beschäftigte neu eingestellt und damit die Gesamtzahl der Mitarbeiter auf 156.500 erhöht. Ruth Porat, Chief Financial Officer von Alphabet, sagte, sie erwarte, dass sich das "starke Einstellungstempo" im Jahr 2022 fortsetzen werde.

Sie merkte auch an, dass sie in diesem Jahr einen "bedeutenden Anstieg" der Investitionsausgaben erwarte, einschließlich der Kosten für den Bau oder die Umrüstung von Bürogebäuden.

Bei der Telefonkonferenz beantwortete Sundar Pichai, Chief Executive Officer von Alphabet, eine Frage zu Kartellgesetzen, die im US-Kongress diskutiert werden. Er sei besorgt, dass die Vorschläge eine breite Palette von Google-Diensten "zerstören" und die Fähigkeit des Unternehmens beeinträchtigen könnten, die Nutzer zu schützen.

Er wiederholte auch ein Argument von Meta, der Muttergesellschaft von Facebook, dass das Vorgehen gegen Big Tech "der amerikanischen Wettbewerbsfähigkeit schaden könne" , weil US-Unternehmen benachteiligt würden.


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