Quartalsbericht: Vodafone Group wird 11.000 Arbeitsplätze streichen
Vodafone wird in den nächsten drei Jahren 11.000 Stellen abbauen. Das gab die neue Vorstandsvorsitzende Margherita Della Valle am 16. Mai 2023 bekannt. "Unsere Leistung war nicht gut genug" , sagte Della Valle bei Bekanntgabe der Quartalsergebnisse (PDF)(öffnet im neuen Fenster) .
Der Abbau entspricht etwa 12 Prozent der 90.000 Arbeitsplätze im Vodafone-Konzern. "Um dauerhaft liefern zu können, muss sich Vodafone ändern" , betonte Della Valle. Man wolle die Komplexität reduzieren, um "Wettbewerbsfähigkeit wiederzuerlangen" .
"Die Schritte, die wir in den vergangenen Jahren unternommen haben, waren zu kleinteilig. Wir müssen heute bei der Umsetzung viel tiefer und schneller vorgehen" , fügte sie hinzu.
Entlassungen in Deutschland waren schon bekannt
Die Konzernzentrale in Paddington, in der rund 1.500 Mitarbeiter beschäftigt sind, soll "viel schlanker" werden, berichtet die Financial Times unter Berufung auf eine Quelle, die über den Plan informiert wurde.
Von den 14.300 Arbeitsplätzen bei Vodafone Deutschland sollen bis März nächsten Jahres 1.300 Vollzeitstellen wegfallen, wie bereits im März 2023 bekannt gegeben wurde . Die weiteren Streichungen würden auf ganz Europa entfallen. Das Ziel seien Einsparungen in Höhe von rund 250 Millionen Pfund (rund 288 Millionen Euro).
Die Gespräche zwischen der chinesischen CK Hutchison und Vodafone über die Fusion ihrer britischen Netze zum größten Mobilfunkanbieter des Landes laufen seit fast einem Jahr, ein Abschluss steht aber noch aus. "Es wird so lange dauern, bis es ein guter Deal wird" , sagte Della Valle. Eine Fusion von Vodafone UK und Three UK sei "gut für die Kunden und auch gut für das Land" .
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