Quartalsbericht: Telekom steigert Gewinn auf 1,6 Milliarden Euro
Im dritten Quartal 2022 stieg der Konzernumsatz der Deutschen Telekom um 8,8 Prozent auf 29,0 Milliarden Euro. Das gab der Netzbetreiber am 10. November 2022 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Mit 1,6 Milliarden Euro lag der Gewinn um 77,5 Prozent über dem Wert aus dem Vorjahresquartal.
Durch ihre Konzerntochter T-Mobile US beeinflusste der um rund 17 Cent deutlich stärkere US-Dollar die Quartalsergebnisse erheblich. Ohne Währungseffekte wuchs der Konzernumsatz nur um 0,5 Prozent. Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, sagte: "Unsere Geschäfte wachsen weiter. Wir sind deshalb in der Lage, nicht nur zum dritten Mal die Prognose für das laufende Jahr anzuheben, sondern können auch unsere Dividende erhöhen."
Im Festnetz verzeichnete die Telekom zwischen Juli und September ein Kundenplus von 63.000. Inzwischen haben rund 40 Prozent der Kunden einen Tarif mit einer Datenrate von bis zu 100 MBit/s oder höher.
854.000 neue Vertragskunden kamen im vergangenen Quartal zu T-Mobile US. Das ist erheblich mehr als bei der Konkurrenz : AT&T gewann 708.000 Kunden hinzu. Verizon, der größte der drei nationalen US-Mobilfunknetzbetreiber, verzeichnete einen Zuwachs von nur 8.000 Postpaid-Kunden, in Deutschland Vertragskunden genannt. Der Gewinn von T-Mobile fiel von 691 Millionen US-Dollar (55 Cent pro Aktie) im Vorjahreszeitraum auf 508 Millionen US-Dollar oder 40 Cent pro Aktie.
Doch die hohen Schulden der Telekom steigen erneut auf rund 132,1 Milliarden Euro und damit über die selbst festgelegte "Komfortzone" des Konzerns. In den USA waren für 5G-Frequenzen erneut hohe Ausgaben fällig, weitere Milliarden könnten dort für einen eigenen FTTH-Ausbau fällig werden.
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