Quartalsbericht: Telekom macht Gewinn von 2,4 Milliarden Euro

Im dritten Quartal sank der Konzerngewinn der Telekom um 17,9 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Der Umsatz wuchs um 1,5 Prozent auf 28,9 Milliarden Euro, gab der Netzbetreiber am 13. November 2025 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Die Telekom erzielte drei Viertel ihres Umsatzes im Ausland, vor allem mit T-Mobile US. Konzernchef Tim Höttges sagte: "Wir profitieren stark von T-Mobile US."
"Der Gesamtumsatz des Konzerns wird zu 77,9 Prozent im Ausland erzielt, überwiegend – 65,4 Prozent des gesamten Konzernumsatzes – in den USA" , sagte Firmensprecher Andreas Leigers.
Aufgrund der Entwicklung in den USA und wegen der Konsolidierung des zugekauften Konkurrenten UScellular hob der Konzern seine Prognose für 2025 erneut an. Die Telekom erwartet nun ein bereinigtes EBITDA AL von rund 45,3 Milliarden Euro nach zuvor mehr als 45 Milliarden Euro und einen Free Cashflow AL von rund 20,1 Milliarden Euro nach bislang über 20 Milliarden Euro. Die Prognose für den Konzern außerhalb der USA blieb unverändert.
Für das Geschäftsjahr 2025 plant die Telekom, im kommenden Jahr eine Dividende von 1 Euro je Aktie zu zahlen. "Von unserer Stärke sollen auch unsere Aktionäre durch eine attraktive Ausschüttung profitieren" , betonte Höttges.
2,3 Millionen Mobilfunk-Vertragskunden mehr in den USA
In Deutschland ging der Umsatz um 1,8 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro zurück. Auf dem Breitbandmarkt verlor die Telekom 25.000 Anschlüsse. Im Mobilfunk legte die Zahl der Vertragskunden unter den eigenen Marken um 314.000 zu. T-Mobile US verzeichnete einen Zuwachs von 2,3 Millionen Mobilfunk-Vertragskunden.
Auf dem Heimatmarkt verzeichnete die Telekom 155.000 neue FTTH-Kunden und damit das bislang beste Quartal bei neuen Nutzern eines Glasfaseranschlusses. "Ein besonderer Fokus liegt für uns auf Deutschland. Hier kommen wir mittlerweile auf fast 12 Millionen mögliche Anschlüsse" , sagte Höttges mit Bezug auf Homes Passed.



