Quartalsbericht: Telekom kann Breitbandabsatz nicht mehr so stark steigern

Die Telekom hat ihre Ziele erhöht und hofft, dass die Wirkung der Änderung im Telekommunikationsgesetz bald nachlässt. Man hat ein neues strategisches Ziel.

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Telekom-Chef Höttges spricht am 11. August 2022 in Bonn
Telekom-Chef Höttges spricht am 11. August 2022 in Bonn (Bild: Deutsche Telekom)

Der Gewinn der Deutschen Telekom ist im zweiten Quartal 2022 um 22,3 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro gesunken. Das gab das Unternehmen am 11. August 2022 bekannt.

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Grund seien überwiegend erhöhte Aufwendungen für die Integration von Sprint in den USA. Der Umsatz in den Monaten April bis Juni sei um 5,9 Prozent auf 28,2 Milliarden Euro gewachsen.

In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld wachse man weiter. Im ersten Halbjahr liege die Telekom sogar über den bisherigen Erwartungen, sagte Konzernchef Tim Höttges. "Deshalb haben wir uns dazu entschieden, unsere Ergebnisprognose für das Gesamtjahr auf jetzt rund 37 Milliarden Euro bereinigtes EBITDA AL anzuheben." Dafür erwarte die Telekom höhere Beiträge aus den USA wie auch aus Europa. Man habe 3.000 Entwicklerstellen ausgeschrieben, erklärte Höttges im Bezug auf die Digitalisierung.

Telekom will keine Konsolidierung mehr in Europa

Nach Abzug von Kündigungen seien unter eigener Marke 194.000 neue Vertragskunden gewonnen worden, das seien mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Stark rückläufig ist den Angaben zufolge das Wachstum bei neuen Breitbandanschlüssen mit rund 45.000, was sich damit mehr als halbiert hat.

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"Wir spüren noch die Nachwirkungen des TKG-Effekts, dieser sollte aber im zweiten Halbjahr ausphasen", sagte Finanzchef Christian Illek in einer Telefonkonferenz. Automatisch verlängerte Verträge können nach den Änderungen im Telekommunikationsgesetz einem Monat nach Ablauf der Mindestlaufzeit und nicht erst nach einem Jahr gekündigt werden.

Wichtigstes strategisches Ziel ist laut Höttges nicht mehr eine Konsolidierung in Europa. Das sei "am Markt und politisch nicht gewollt", sagte Höttges. Dieses Ziel habe er "aufgegeben", auch wenn er "es persönlich immer noch richtig" finde. "Wir wollen die Mehrheit bei der T-Mobile US - das ist unser wichtigstes strategisches Projekt derzeit. Im April haben wir weitere gut 21 Millionen T-Mobile-Aktien gekauft. Damit haben wir unsere Beteiligung auf 48,4 Prozent erhöht. Wir wollen diesen Anteil mittelfristig auf mehr als 50 Prozent steigern", betonte Höttges.

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