Quartalsbericht: Telekom gewinnt 700.000 neue Vectoring-Kunden

Wegen einer hohen Abschreibung auf T-Systems halbierte sich der Gewinn der Telekom. Doch der Umsatz wuchs, viele Neukunden kamen im Festnetz in Deutschland und im US-Mobilfunk hinzu.

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Netzaus der Telekom
Netzaus der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Im dritten Quartal erzielte die Telekom in Deutschland einen starken Kundenzuwachs. Das gab das Unternehmen am 9. November 2017 bekannt. 700.000 neue Anschlüsse basierend auf Vectoring und einige auf FTTH (Fiber To The Home) steigerten die Gesamtzahl der Anschlüsse in Betrieb auf 8,9 Millionen.

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Es gibt laut Telekom noch wenige Glasfaserverbindungen bis ins Haus. "FTTH betrifft eine ganz kleine Menge der Kunden in Deutschland. Es sind fast 700.000 Kunden zum Ende des Jahres", sagte Niek Jan van Damme, der scheidende Chef der Telekom Deutschland im September 2017 auf der Ifa in Berlin.

Die Telekom erwirtschaftete einen Gewinn von 507 Millionen Euro, ein Rückgang um 51,9 Prozent. Der Umsatz stieg um 0,8 Prozent auf 18,25 Milliarden Euro. Die Ergebnisprognose wurde leicht angehoben: Im Gesamtjahr soll ein um Sondereffekte und Wechselkurse bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 22,4 bis 22,5 Milliarden Euro erwirtschaftet werden. Zuvor sollten 22,3 Milliarden Euro erzielt werden.

"Die Telekom wächst weiter kräftig, deshalb heben wir zum zweiten Mal in diesem Jahr unsere Prognose an", sagte Konzernchef Tim Höttges. Das US-Geschäft und die Performance in Deutschland machten das möglich.

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Negativ wirkte sich eine Abschreibung im Umfang von 1,2 Milliarden Euro auf T-Systems aus. Der Auftragseingang blieb im bisherigen Jahresverlauf hinter den Planungen zurück. Vor einer Wertsteigerung der US-Mobilfunklizenzen von T-Mobile in Höhe von 1,7 Milliarden Euro blieb wegen weiterer Anteilseigner und Steuern ein positiver Sondereinfluss auf den Konzernüberschuss  von rund 0,7 Milliarden Euro.

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