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Quartalsbericht: Telekom gewinnt 2,8 Millionen VDSL-Kunden

Die Deutsche Telekom kann erneut einen hohen Gewinn von fast 1 Milliarde Euro ausweisen. In Deutschland und in den USA werden viele Neukunden gewonnen.
/ Achim Sawall
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Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges (Bild: Deutsche Telekom)
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges Bild: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom musste im ersten Quartal einen konzernweiten Umsatzrückgang um 3,9 Prozent auf 17,92 Milliarden Euro hinnehmen. Das gab das Unternehmen am 9. Mai 2018 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Grund war der schwache US-Dollar. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen blieb bei 5,55 Milliarden Euro. Die Telekom erzielte erneut einen Gewinn von 992 Millionen Euro, ein Zuwachs von 32,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 747 Millionen Euro.

Mehr als 10 Millionen Kunden nutzen in Deutschland VDSL-/Vectoring-Anschlüsse und einige FTTH-Zugänge der Telekom. Die Gesamtzahl kletterte im ersten Quartal auf 10,4 Millionen, das waren 2,8 Millionen oder 37 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Laut dem Jahresbericht 2017 der Bundesnetzagentur, der am 8. Mai 2018 vorgestellt wurde, hatte die Telekom rund 5,7 Millionen direkte VDSL-Kunden. Etwa 4,2 Millionen VDSL-Anschlüsse wurden von Wettbewerbsunternehmen vermarktet. Das Wachstum des DSL-Marktes wurde vor allem von der positiven Entwicklung der VDSL-Anschlusszahlen getragen. An der Gesamtzahl aller DSL-Anschlüsse konnte VDSL mit einem Bestand von rund 9,9 Millionen Anschlüssen (2016: 7,2 Millionen) einen Anteil von 40 Prozent bis Ende 2017 erreichen.

T-Mobile US mit Gewinnrückgang

T-Mobile US wächst bei Kunden- und Finanzkennzahlen weiter stark. Seit nun 20 Quartalen in Folge verzeichnet das Unternehmen mehr als eine Million Neukunden. Zwischen Januar und März 2018 waren es 1,4 Millionen. T-Mobile US hatte zum Ende des Berichtszeitraums insgesamt 74,0 Millionen Kunden. Der Gesamtumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im ersten Quartal um 8,7 Prozent auf 10,4 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn sank auf 671 Millionen US-Dollar, nach 698 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.


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