Quartalsbericht: Telefónica O2 macht weiter Verlust

Wie Vodafone trifft die Coronakrise auch die Telefónica. Der Umsatz steigt dennoch leicht und der Verlust sinkt. Eine kommerzielle 5G-Anlage im Netz gibt es immer noch nicht.

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Die meisten Antennenstandorte haben Richtfunk als Backhaul.
Die meisten Antennenstandorte haben Richtfunk als Backhaul. (Bild: Telefónica Deutschland)

Telefónica Deutschland hat den Umsatz im zweiten Quartal leicht um 0,3 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro gesteigert. Das gab das Unternehmen am 29. Juli 2020 bekannt. "Den Effekten von Covid-19 konnten wir uns allerdings nicht ganz entziehen", sagte Vorstandschef Markus Haas. Zum Ende des Quartals habe sich die Geschäftsdynamik "wieder aufgehellt".

Beim Mobilfunkservice sank der Umsatz um 3,3 Prozent. Der Zuwachs beruht auf einer Steigerung bei den Geräteverkäufen. Die Coronapandemie mit ihren Reisebeschränkungen sorgte für fehlende Roamingeinnahmen. Der Verlust des Netzbetreibers sank jedoch von 49 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 18 Millionen Euro.

Die Coronakrise hatte sich zuvor bereits in den Quartalszahlen von Vodafone Deutschland widergespiegelt. Die Deutsche Telekom wird die Ergebnisse für das zweite Quartal erst am 13. August vorstellen.

Die Zahl der Breitbandanschlüsse im Festnetz der Telefónica stieg im Halbjahr um 3,8 Prozent auf 2,25 Millionen, was vor allem an der höheren Nachfrage nach VDSL-Anschlüssen im Netz der Deutschen Telekom lag. Telefónica Deutschland bestätigte den Umsatz- und Ergebnisausblick für das Gesamtjahr.

Laut Angaben des Mobilfunkbetreibers laufen die Vorbereitungen für den Aufbau eines 5G-Netzes auf Hochtouren. Allerdings hat Telefónica noch keinen öffentlichen 5G-Standort für den kommerziellen Betrieb gestartet. Einzig in Berlin wurde am Basecamp des Konzerns in der Mittelstraße im März eine 5G-Indoor-Campus-Ausstattung freigeschaltet.

Der Telefónica Mutterkonzern in Madrid stellt die Quartalsergebnisse erst am 30. Juli 2020 vor.

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