Quartalsbericht: Telefónica Deutschland verringert Verlust
Telefónica Deutschland hat im dritten Quartal 2018 den Verlust von 30 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Verlust noch bei 39 Millionen Euro. Das gab das Unternehmen am 30. Oktober 2018 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Der Umsatz fiel um 1,1 Prozent von 1,85 Milliarden Euro auf 1,83 Milliarden Euro.
Landeschef Markus Haas sagte, das Geschäft entwickele sich durch Verbesserungen im Netz und Services "weiter stark. Die Umsetzung unserer Strategie kommt gut voran." Die Ausschüttung für das laufende Geschäftsjahr werde um 1 Cent auf 0,27 Euro je Aktie erhöht.
Das um Sonder- und Regulierungseffekte bereinigte Betriebsergebnis vor Abschreibungen (OIBDA) stieg in den ersten neun Monaten um 6 Prozent auf 1,42 Milliarden Euro. Grund seien Synergien aus der E-Plus-Fusion und die Entwicklung des Umsatzes aus Mobilfunkdienstleistungen. Bis Ende des Jahres soll die Netzintegration weitgehend abgeschlossen sein.
Der mobile Datenverbrauch stieg in den ersten neun Monaten um die Hälfte auf 443.100 Terabyte an, was nach den Angaben auf der Nachfrage nach O2-Free-Tarifen mit großen Datenvolumina und dem Zugewinn von 233.000 neuen Vertragskunden im dritten Quartal basierte.
Von Juli bis September gewann Telefónica Deutschland 233.000 Postpaid-Anschlüsse hinzu und kommt seit Jahresbeginn nun auf 723.000 zusätzliche Kundenanschlüsse in diesem Bereich. Die Abwanderungsrate im Vertragskundengeschäft lag bei 1,6 Prozent.
Im Festnetzgeschäft verringerte sich der Umsatz um 11 Prozent auf 582 Millionen Euro, was an der nun abgeschlossenen Abwicklung des Wholesale-DSL-Geschäfts lag.
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