Quartalsbericht: Telefónica Deutschland kommt nicht aus der Verlustzone

Bei Telefónica Deutschland will sich trotz eines leichten Umsatzwachstums kein Gewinn einstellen. Durch 5G-Lizenzen und die Mitnutzung des Kabelnetzes von Vodafone sieht sich Landeschef Markus Haas aber gut aufgestellt.

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Netzausbau von Telefonica
Netzausbau von Telefonica (Bild: Telefónica Deutschland)

Der Verlust von Telefónica Deutschland ist im zweiten Quartal 2019 auf 49 Millionen Euro gestiegen. Wie das Unternehmen am 24. Juli 2019 bekanntgab, lag der Verlust im Vergleichszeitraum des Vorjahres bei 12 Millionen Euro. Der Umsatz legte im Berichtszeitraum auf 1,785 Milliarden Euro zu, nach 1,758 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

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"Beim Nettoergebnis lag es an den verkürzten Abschreibungszeiträumen, die sich durch den Abschluss der Netzkonsolidierung ergeben haben", sagte Unternehmenssprecher Cornelius Rahn Golem.de auf Anfrage.

Das Unternehmen konnte im ersten Halbjahr netto 607.000 Mobilfunkvertragsanschlüsse hinzugewinnen. Im ersten Halbjahr stieg der Mobilfunkserviceumsatz jedoch nur um 0,1 Prozent auf 2,60 Milliarden Euro.

Mit dem "Erwerb von 5G-Frequenzen und dem exklusiven Zugang zum deutschlandweiten Kabelnetz von Vodafone" sieht sich Telefónica Deutschland im Wettbewerb für die kommenden Jahre positioniert. Markus Haas, Vorstandsvorsitzender von Telefónica Deutschland, sagte, man habe "die Voraussetzung dafür geschaffen, dass wir sowohl bei 5G als auch im Festnetz stark aufgestellt sind."

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Die mobile Datennutzung zeigte weiter kräftiges Wachstum und erhöhte sich zwischen Januar und Juni um 51 Prozent. Mit 420.000 Terabyte wurde nach nur sechs Monaten bereits der Gesamtverbrauch des Jahres 2017 übertroffen. Gegenüber Mitte 2018 hat sich die Zahl der Festnetzanschlüsse um 5,5 Prozent erhöht. Hierfür sorgte im Wesentlichen die Nachfrage nach VDSL-Anschlüssen im Netz der Deutschen Telekom.

Im Festnetz stiegen die Erlöse um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal, der erste Anstieg seit fast drei Jahren bedingt durch den Ausstieg aus den eigenen DSL-Wholesale-Aktivitäten.

Im bisherigen Jahresverlauf hatte Telefónica Deutschland 4.400 Sendestandorte mit LTE aus- oder aufgerüstet. Laut Messungen von Opensignal sind Teile der ländlichen Regionen Deutschlands zu weniger als 50 Prozent mit 4G-Netz abgedeckt.

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