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Quartalsbericht: Telefónica Deutschland gewinnt viele Neukunden

Telefónica Deutschland ist beim Mobilfunk und im Festnetz erfolgreich. Der Gewinn erhöht sich leicht, ist aber im Branchenvergleich wenig beeindruckend.
/ Achim Sawall
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Auftakt zum Girls 'Day bei mit Bundeskanzler Olaf Scholz und Markus Haas (rechts) im Jahr 2022. (Bild: Telefonica/ CC-BY Initiative D21 / Phil Dera)
Auftakt zum Girls 'Day bei mit Bundeskanzler Olaf Scholz und Markus Haas (rechts) im Jahr 2022. Bild: Telefonica/ CC-BY Initiative D21 / Phil Dera

Telefónica Deutschland hat im zweiten Quartal netto 302.000 Neukunden im Mobilfunk gewonnen. Das gab der Netzbetreiber am 26. Juli 2023 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Vodafone konnte von April bis Juni 24.000 neue Verträge abschließen. Die Deutsche Telekom wird am 10. August ihre Quartalsergebnisse veröffentlichen.

Der Gewinn belief sich auf 53 Millionen Euro nach 41 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, die Telekom erwirtschaftet hier erheblich mehr. Der Umsatz stieg um 4,4 Prozent auf 2,091 Milliarden Euro. Dabei legte der Mobilfunkserviceumsatz um 4,3 Prozent auf 1,463 Milliarden Euro zu. Der Festnetzumsatz wuchs um 2,1 Prozent auf 206 Millionen Euro.

Im gesamten Geschäftsjahr werde Telefónica laut Deutschlandchef Markus Haas die Ziele umsetzen. So sollen sowohl der Umsatz als auch das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) nun das obere Ende im "niedrigen einstelligen Prozentbereich" erreichen.

Telefónica O2: Nachfrage nach Glasfaser und Kabel nimmt leicht zu

Im Festnetz betrugen die Nettozugänge 22.000, nach 5.000 im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Festnetzanschlüsse stieg zum 30. Juni 2023 um 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 2,3 Millionen Anschlüsse, davon waren 79 Prozent VDSL-Zugänge. Der Bereich ist mit 2 Prozentpunkten leicht rückläufig, "da Kabel und Glasfaser in der Kundennachfrage weiter an Momentum gewinnen" , erklärte Telefónica. Hier mietet der Konzern Kapazität in fremden Netzen an, allen voran bei der Telekom.

Die konsolidierte Nettofinanzverschuldung stieg zum 30. Juni 2023 auf 3,680 Milliarden Euro. Schulden durch Frequenzauktionen sind hier nicht einberechnet.


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