Quartalsbericht: Nokia macht wieder mehr Gewinn

Nokia macht soliden Gewinn, hat aber trotz vieler neuer 5G-Verträge Probleme mit den Finanzreserven.

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Nokia-Stand auf dem MWC 2019
Nokia-Stand auf dem MWC 2019 (Bild: Nokia)

Nokia unterzeichnete im vierten Quartal 15 neue 5G-Verträge. Wie der Konzern am 6. Februar 2020 bekanntgab, verfügt Nokia jetzt über 66 kommerzielle 5G-Verträge in 19 Live-Netzwerken. Nokia startete 5G-Netzwerke mit O2 in Großbritannien, mit Zain in Saudi-Arabien, bei Sprint in den USA in Städten wie New York City, Los Angeles, Washington DC und Phoenix sowie ein landesweites 5G-Netzwerk mit T-Mobile. In der asiatisch-pazifischen Region hat Vodafone New Zealand sein 5G-Netzwerk gestartet, das in sechs Monaten in Betrieb genommen wurde.

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Im Bereich Fixed Access hat Nokia sein Angebot für 4G- und 5G-Fixed-Wireless-Access erweitert und die Quillion-Chipsets für Glasfasernetze vorgestellt.

Nokia hat im vierten Quartal einen Gewinn von 563 Millionen Euro erzielt. Die Analysten hatten nur 367 Millionen Euro erwartet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn bei 203 Millionen Euro. Der Quartalsumsatz stieg im Einklang mit den Erwartungen der Analysten um 0,5 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro.

In seinem Kernnetzgeschäft Telekommunikationsausrüstung verzeichnete Nokia ein Wachstum besonders in Südkorea und Japan, zugleich habe es Rückgänge im Wirtschaftsraum Greater China und Nordamerika gegeben. "Im vierten Quartal 2019 zeigten sich in Nordamerika weiterhin vorübergehende Investitionsbeschränkungen aufgrund von Kundenfusionen und anhaltender Wettbewerbsintensität", erklärte das finnische Unternehmen.

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"Wir wissen, dass wir bei Mobile Access und bei der Cash-Generierung vor großen Herausforderungen stehen", sagte Konzernchef Rajeev Suri. Der Netto-Cash-Bestand lag zum Ende des vierten Quartals bei 1,7 Milliarden Euro, Nokia rechnet deswegen nicht mit einer Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen in den ersten drei Quartalen des Jahres 2020.

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