Quartalsbericht: Nokia erzielt trotz Lieferschwierigkeiten kleinen Gewinn

Nokia bekommt am Samstag einen neuen Chef. Vorgänger Rajeev Suri kann für das zweite Quartal überraschend einen Gewinn ausweisen. Doch das löst das Problem nicht.

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Der neue Chef von Nokia, Pekka Lundmark (l.), gibt dem zurückgetretenen Rajeev Suri nach einer Pressekonferenz am 2. März 2020 in der Nokia-Zentrale in Espoo, Finnland, die Hand.
Der neue Chef von Nokia, Pekka Lundmark (l.), gibt dem zurückgetretenen Rajeev Suri nach einer Pressekonferenz am 2. März 2020 in der Nokia-Zentrale in Espoo, Finnland, die Hand. (Bild: Markku Ulander/Lehtikuva/AFP via Getty Images)

Nokia hat im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang um 11 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Das gab der finnische Telekommunikationsausrüster am 31. Juli 2020 bekannt. Die Analysten hatten mit 5,31 Milliarden Euro mehr erwartet.

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Der Gewinn von Nokia betrug 94 Millionen Euro nach einem Verlust von 193 Millionen vor einem Jahr. Nokia konnte seinen bereinigten Gewinn um 22 Prozent auf 316 Millionen Euro steigern. Die Gewinnprognosen für das Gesamtjahr wurden angehoben.

Rajeev Suri, der scheidende Chief Executive Officer von Nokia, sagte, der größte Teil des Umsatzrückgangs des Unternehmens sei "das Ergebnis von Covid-19 sowie eines starken Rückgangs in China", wo man das Volumen von margenschwachen Dienstleistungen proaktiv reduziert habe. Nokia zog sich tatsächlich im Mai 2020 vom Markt für 5G-Mobilfunkstationen in China zurück. Laut chinesischer Darstellung war die Herausforderung für Nokia, seine 5G-Produkte wettbewerbsfähiger zu machen, da das Unternehmen "mit der Bewältigung von Kosten und Lieferverzögerungen zu kämpfen hatte". In den Ergebnissen für das dritte Quartal 2019 erklärte Nokia, dass die Gewinnspannen im Bereich 5G durch die hohen Kosten seines Reefshark-Chipsatzes geschmälert worden seien. Laut Light Reading hat Nokia zudem den Fehler begangen, teure programmierbare 5G-Komponenten zu wählen, die seine Produkte im Vergleich zur Konkurrenz weniger rentabel gemacht hätten.

Suris Nachfolger Pekka Lundmark wird an diesem Wochenende die Konzernführung übernehmen. Der 57-Jährige wechselte überraschend von dem finnischen Energieversorger Forum zurück zu Nokia.

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Nokia prüft seit einiger Zeit strategische Optionen, die von potenziellen Verkäufen von Unternehmensteilen bis hin zu Fusionen mit Konkurrenten reichen. Ein Käufer wurde jedoch bisher nicht gefunden.

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