Quartalsbericht: Netflix wächst trotz Preiserhöhung stark

Netflix zeigt trotz Preiserhöhung den stärksten Kundenzuwachs in der Firmengeschichte. Der Skandal um den Schauspieler Kevin Spacey kostete 39 Millionen US-Dollar.

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Netflix-Hauptsitz
Netflix-Hauptsitz (Bild: Netflix)

Netflix konnte in seinem vierten Quartal 2017 trotz einer Preiserhöhung stark wachsen. Wie der Streamingkonzern am 22. Januar 2018 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekanntgab, wurden 8,3 Millionen Neukunden gewonnen. Das ist der höchste Zuwachs in der Firmengeschichte.

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Netflix erreichte damit insgesamt 110,6 Millionen zahlende Abonnenten. 6,36 Millionen wurden im Ausland hinzugewonnen, 1,98 Millionen in den USA. Netflix hatte im Oktober 2017 die Preise um bis zu 2 Euro im Monat erhöht.

Netflix: Börsenwert erstmals über 100 Milliarden US-Dollar

Netflix steigerte den Umsatz um 33 Prozent auf 3,29 Milliarden US-Dollar und übertraf damit leicht die Analystenerwartungen. Der Gewinn stieg auf 185,5 Millionen US-Dollar (41 Cent pro Aktie), nach 66,7 Millionen US-Dollar (15 Cent pro Aktie) im Vorjahreszeitraum. Damit wurden die Analystenprognosen getroffen.

Die Aktie stieg nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse um über 8 Prozent an, was den Börsenwert von Netflix erstmals über 100 Milliarden US-Dollar wachsen ließ.

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Netflix investiert erneut hohe Summen in Eigenproduktionen: Dieses Jahr sollen 7,5 bis 8 Milliarden US-Dollar ausgegeben werden.

Das Unternehmen hat im vierten Quartal eine nicht zahlungswirksame Belastung in Höhe von 39 Millionen US-Dollar für Inhalte verbucht, die nicht veröffentlicht wurden. Finanzvorstand David Wells sagte, dies sei mit einer Zurücksetzung "wegen sexueller Belästigung verbunden". Vergangenes Jahr trennte sich Netflix von dem Schauspieler Kevin Spacey, nachdem er der sexuellen Belästigung beschuldigt wurde. Der Streamingdienst erklärte, dass die erfolgreiche Serie House of Cards für eine letzte Staffel ohne Spacey zurückkehren würde. Zwei bereits geplante Folgen mit ihm werden nicht ausgestrahlt.

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