Quartalsbericht: Microsofts Windows-Umsatz fällt weiter
Microsoft-Chef Satya Nadella hat erklärt, der Konzern habe "große Fortschritte in seinen drei Hauptfeldern" gemacht: Productivity and Business Processes, Intelligent Cloud und More Personal Computing. Microsoft erwirtschaftete in seinem ersten Finanzquartal 2016 einen Gewinn von 4,62 Milliarden US-Dollar (57 Cent pro Aktie) nach 4,54 Milliarden US-Dollar (54 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie das Unternehmen am 22. Oktober 2015 bekanntgab(öffnet im neuen Fenster) .
Der Umsatz fiel um 12 Prozent auf 20,38 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Umsatz sank von 23,20 Milliarden US-Dollar auf 21,66 Milliarden US-Dollar.
Der Gewinn sei gestiegen, weil es gelungen sei, die Kosten zu senken, erklärte der Konzern. Damit sind die Massenentlassungen in dem Unternehmen gemeint. Die Analysten hatten einen Gewinn vor Sonderposten von 59 Cent pro Aktie und einen bereinigten Umsatz von 21,03 Milliarden US-Dollar erwartet.
Der Bereich More Personal Computing, zu dem Windows, Suche, Games und Hardware gehört, musste einen Umsatzrückgang um 17 Prozent auf 9,4 Milliarden US-Dollar hinnehmen, weil der PC-Markt schwach blieb, und die Smartphoneverkaufszahlen um 54 Prozent nachgaben. Der operative Gewinn in dem Bereich fiel um 4 Prozent auf 1,6 Milliarden US-Dollar. Der Start von Windows 10 konnte den Umsatzrückgang dort auf 6 Prozent mindern, im Vorquartal betrug der Rückgang noch 22 Prozent.
Die Sparte Intelligent Cloud, zu der Server-Produkte gehören, verzeichnete einen Umsatzzuwachs um 7,6 Prozent auf 5,89 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn wuchs um 14 Prozent auf 2,4 Milliarden US-Dollar.
Microsofts Productivity and Business Processes, zu denen Office, Dynamics und Dynamics CRM Online zählen, verzeichneten einen Umsatzrückgang um 2,8 Prozent auf 6,31 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn fiel hier um 7 Prozent auf 3,11 Milliarden US-Dollar.
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