Quartalsbericht: Microsofts Wachstum bei Azure wird schwächer
Microsoft kann in der Krise das hohe Wachstumstempo nicht mehr aufrechterhalten. Trotzdem sind die Analystenschätzungen übertroffen worden.
Azure, das Cloud-Computing-Geschäft von Microsoft, hat erstmals seit langem ein Umsatzwachstum von weniger als 50 Prozent verzeichnet. Das gab das Unternehmen am 22. Juli 2020 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt. Der Nettogewinn fiel um 15 Prozent von 13,19 Milliarden US-Dollar (1,71 US-Dollar pro Aktie) im Vorjahr auf 11,20 Milliarden US-Dollar (1,46 US-Dollar pro Aktie).
Der Kurs der Aktie des Konzerns sank um 3 Prozent. Microsoft-Aktien legten in diesem Jahr bisher rund 34 Prozent zu, während der Dow Jones Industrial Average um 5 Prozent zurückging.
Der Umsatz stieg im vierten Quartal des Geschäftsjahres zum 30. Juni 2020 um 13 Prozent auf 38,03 Milliarden US-Dollar und übertraf die Schätzungen der Analysten von 36,5 Milliarden US-Dollar. Auch der Gewinn lag über den Analystenprognosen.
Laut Microsoft stieg der Umsatz im Segment Intelligent Cloud um 17 Prozent auf 13,4 Milliarden US-Dollar, wobei Azure um 47 Prozent zulegte.
"Die vergangenen fünf Monate haben deutlich gemacht, dass die technische Intensität der Schlüssel zur Widerstandsfähigkeit von Unternehmen ist. Unternehmen, die ihre eigenen digitalen Fähigkeiten aufbauen, werden sich schneller erholen und gestärkt aus dieser Krise hervorgehe", erklärte Microsoft-Chef Satya Nadella.
Der Umsatz der Personal-Computing-Sparte stieg um 14 Prozent auf 12,9 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Schätzungen der Analysten von 11,46 Milliarden US-Dollar. Der Konzernbereich umfasst Windows-Software, Xbox-Spielekonsolen, Onlinesuchmaschinenwerbung und Surface-PCs. Der Umsatz mit Windows-OEMs wuchs um 7 Prozent.
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