Abo
  • Services:

Quartalsbericht: Microsofts Gewinn sinkt wegen Massenentlassungen

Microsoft kann den Umsatz unerwartet stark auf 23,2 Milliarden US-Dollar steigern. Doch der Gewinn leidet unter den Kosten für den Abbau von 18.000 Arbeitsplätzen im Konzern.

Artikel veröffentlicht am ,
Mehr Umsatz mit Smartphones und Cloud, aber die Massenentlassungen drücken Microsofts Gewinn.
Mehr Umsatz mit Smartphones und Cloud, aber die Massenentlassungen drücken Microsofts Gewinn. (Bild: Stephen Brashear/Getty Images)

Im ersten Finanzquartal von Juli bis September 2014 stieg der Umsatz um 25 Prozent auf 23,2 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am 23. Oktober 2014 mitteilte. "Wir haben einen starken Start ins Geschäftsjahr geliefert", sagte Finanzchefin Amy Hood. Der Nettogewinn ging von 5,2 Milliarden US-Dollar (62 Cent pro Aktie) auf 4,5 Milliarden US-Dollar (54 Cent pro Aktie) zurück.

Stellenmarkt
  1. CompuGroup Medical SE, Nürnberg, Erlangen
  2. Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich

Die Ergebnisse beinhalten Belastungen von 11 Cent pro Aktie für Stellenabbau. Satya Nadella führte sich als Unternehmenschef mit der Entlassung von 18.000 Mitarbeitern im Konzern ein. Von den Betroffenen seien 12.500 IT-Professionals und Fabrikarbeiter aus Synergien aus der Nokia-Übernahme, hatte das Unternehmen mitgeteilt. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel um 4 Prozent zu.

Microsoft kann im Cloud-Bereich weiter stark wachsen und steigerte den Umsatz in seinem schwierigen Smartphone-Bereich. Der Umsatz bei Cloud-Software - hauptsächlich für webbasiertes Office und für die Cloud-Services-Plattform Azure für Webanwendungen und Webdienste - konnte mehr als verdoppelt werden.

Der Umsatz in der Sparte Total Commercial stieg um 10 Prozent auf 12,28 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz im Bereich Devices and Consumer, zu dem die Nokia-Mobiltelefonsparte zählt, wuchs um 47 Prozent auf 10,96 Milliarden US-Dollar.

Der Absatz der Xbox-Konsole stieg um mehr als das Doppelte auf 2,4 Millionen.

Microsoft macht rund zwei Drittel seines Bruttogewinns mit dem Verkauf von Software an Unternehmen. Nadella betonte jedoch, dass der Konzern auch seine Endkundenprodukte brauche, die wiederum die Nachfrage der Firmenkunden steigerten. Das Surface Pro 3 habe den Umsatz mit Surface auf 908 Millionen US-Dollar angehoben, erklärte Microsoft.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 103,90€
  2. 399,00€ (Wert der Spiele rund 212,00€)

Master68 27. Okt 2014

Ab 40 - 45 ist es auch als IT Pro mit gutem Zeugnis ein Problem, weil Deine Bewerbung...


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate X angesehen (MWC 2019)

Das Mate X ist das erste faltbare Smartphone von Huawei. Der Bildschirm ist auf der Außenseite eingebaut. Im ausgeklappten Zustand ist er 8 Zoll groß.

Huawei Mate X angesehen (MWC 2019) Video aufrufen
Sailfish X im Test: Die Android-Alternative mit ein bisschen Android
Sailfish X im Test
Die Android-Alternative mit ein bisschen Android

Seit kurzem ist Sailfish OS mit Android-Unterstützung für weitere Xperia-Smartphones von Sony verfügbar. Fünf Jahre nach unserem letzten Test wird es Zeit, dass wir uns das alternative Mobile-Betriebssystem wieder einmal anschauen und testen, wie es auf einem ursprünglichen Android-Gerät läuft.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android, Debian, Sailfish OS Gemini PDA bekommt Dreifach-Boot-Option

Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
Uploadfilter
Der Generalangriff auf das Web 2.0

Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  2. EU-Urheberrecht Die verdorbene Reform
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

    •  /