Microsoft: Mehr Gewinn und Umsatz durch Xbox und Cloud
Microsoft hat in seinem zweiten Finanzquartal 2014, das am 31. Dezember 2013 endete, Gewinn und Umsatz steigern können. Das gab das Unternehmen am 23. Januar 2014 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Der Gewinn wuchs um 2,8 Prozent auf 6,56 Milliarden US-Dollar (78 Cent pro Aktie), nach 6,38 Milliarden US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres .
Der Umsatz stieg stark um 14 Prozent auf 24,5 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum lag der Umsatz bei 21,46 Milliarden US-Dollar.
Die Analysten prognostizierten nur einen Gewinn von 69 Cent pro Aktie. Ihre Umsatzerwartung lag mit 23,7 Milliarden US-Dollar auch zu niedrig.
Einen neuen Vorstandschef gab der Konzern noch nicht bekannt. Die meist gut informierte Journalistin Kara Swisher hatte von Großaktionären und aus Börsenkreisen erfahren, dass der Microsoft-Aufsichtsrat seine Wahl getroffen habe und die neue Konzernführung wahrscheinlich bis Ende des Monats vorstellen werde. Der Konzern befindet sich im Umbruch und will sich mit der Übernahme der Smartphone-Sparte von Nokia und seinen Surface-Tablets als integrierter Hardware- und Softwarehersteller beweisen.
Im Konzernbereich Devices und Consumer, zu dem die Xbox, das Büroanwendungspaket Office und die Surface-Tablets gehören, wuchs der Umsatz um 13 Prozent auf 11,91 Milliarden US-Dollar. Microsoft erklärte, dass 7,4 Millionen Xbox-Konsolen verkauft wurden, davon 3,9 Millionen Xbox One und 3,5 Millionen Xbox 360.
Der Umsatz in der Sparte, zu der Serversoftware und Cloud gehören, stieg um 10 Prozent auf 12,67 Milliarden US-Dollar. Die kommerziellen Cloud-Services legten um über 100 Prozent beim Umsatz zu.
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