Quartalsbericht: IBM-Aktie bricht ein

IBM kann mit seinen Ergebnissen nicht überzeugen. Außer Stellenabbau und Aufspaltung hat das Unternehmen wenig vorzuweisen.

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Der IBM Konzern
Der IBM Konzern (Bild: IBM)

Der Kurs der IBM-Aktie ist nach schwachen Quartalszahlen eingebrochen. Der Technologiekonzern hat am 21. Januar 2021 nach Handelsschluss an der Börse in New York seine Ergebnisse für das vierte Quartal 2020 vorgelegt.

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Demnach ging der Umsatz um 6,5 Prozent auf 20,37 Milliarden US-Dollar zurück, was unter den Prognosen der Analysten lag. Der Nettogewinn fiel wegen hoher Belastungen für den umstrittenen Konzernumbau um 66 Prozent auf 1,3 Milliarden US-Dollar. Auf bereinigter Grundlage wurden auch hier die Schätzungen der Analysten verfehlt.

Im nachbörslichen Handel fiel die IBM-Aktie um 6,8 Prozent. Sie schloss am Donnerstag bei 131,65 US-Dollar, ein Rückgang von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. IBM verzeichnete 2020 im jedem Quartalsbericht geringere Umsätze.

IBM wird in zwei separate Unternehmen aufgeteilt. Der bisherige Kern wird sich weiterhin auf Software und das Wachstum im Cloud-Bereich konzentrieren. Das neue Unternehmen wird Managed Infrastructure Services anbieten, zu dem auch der technische Support für Rechenzentren und Bare-Metal-Hosting gehören.

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Weltweit hat der Konzern über 350.000 Beschäftigte. Ende Oktober 2020 wurde berichtet, dass IBM Deutschland im vierten Quartal 2020 mehr als 2.300 Stellen abbauen wolle. Wie Golem.de aus unternehmensnahen Kreisen erfuhr, dürften weltweit im Konzern 30.000 bis 40.000 Arbeitsplätze vernichtet werden, davon um die 10.000 Stellen allein in Europa.

IBM, das im vergangenen Jahr die Finanzprognosen wegen der Unsicherheit über die Auswirkungen der Pandemie auf das Geschäft ausgesetzt hatte, erwartet in diesem Jahr jedoch ein Umsatzwachstum. "Die Maßnahmen, die wir ergreifen, um uns auf Hybrid Cloud und künstliche Intelligenz zu konzentrieren, werden greifen und geben uns das Vertrauen, dass wir 2021 ein Umsatzwachstum erzielen können", sagte der neue Konzernchef Arvind Krishna.

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Jolla 03. Feb 2021

Huch: https://www.cnbc.com/2021/02/02/google-cloud-lost-5point61-billion-on-13point06...

derKlaus 24. Jan 2021

Interessanter Punkt: Das wichtige Wort ist damals. Man darf ja nicht...

Profi_in_allem 23. Jan 2021

Das ist wie bei allen Firmen, die zu riesigen Konzernen wurden: Innovation geht total...

BLi8819 22. Jan 2021

Beim IBM heißt doch mittlerweile alles Watson :-D



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