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Quartalsbericht: HP will bis zu 6.000 Beschäftigte entlassen

HP erwartet einen anhaltenden Einbruch beim PC-Verkauf. Zehn Prozent der Beschäftigten verlieren ihren Job.
/ Achim Sawall
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2014 gab es bereits viele Entlassungen bei HP (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
2014 gab es bereits viele Entlassungen bei HP Bild: Justin Sullivan/Getty Images

HP wird zehn Prozent seiner Belegschaft entlassen. Das gab der Hersteller am 22. November 2022 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . HP werde sich vor dem Hintergrund eines Transformationsplans von 4.000 bis 6.000 Mitarbeitern trennen. Ziel seien jährliche Kosteneinsparungen von 1,4 Milliarden US-Dollar.

Grund für den Sparplan sei, dass sich ein erwarteter starker Einbruch der Nachfrage nach PCs bis ins nächste Jahr hinziehen werde. "Wir denken, dass es zum jetzigen Zeitpunkt ratsam ist, nicht davon auszugehen, dass sich der Markt im Laufe des Jahres 2023 drehen wird" , sagte Chief Executive Enrique Lores in einem Interview.

Hewlett-Packard hatte die Aufspaltung in zwei separat gehandelte börsennotierte Unternehmen im Oktober 2014 angekündigt . Unter Hewlett-Packard Enterprise wurden IT-Infrastruktur, Software und Services für Großunternehmen zusammengefasst. HP mit Sitz in Palo Alto im US-Bundesstaat Kalifornien bietet hauptsächlich kleinere Drucker, Scanner und Druckerzubehör sowie 3D-Drucker an und ist außerdem einer der größten PC-Hersteller der Welt.

HP: Umsatz und Gewinn gehen zurück

Im Oktober 2021 hatte HP rund 51.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2019 hatte der Konzern angekündigt, zwischen 7.000 und 9.000 Stellen zu streichen.

HPs Umsatz ging um 11,2 Prozent auf 14,8 Milliarden US-Dollar zurück. Das Unternehmen verzeichnete für den Berichtszeitraum einen Nettoverlust, der größtenteils aus Kosten aus einem gerichtlichen Vergleich entstand.

Der Umsatz im Bereich Personal Systems, zu dem auch PCs gehören, sank um 13 Prozent auf 10,3 Milliarden US-Dollar, während die Stückzahlen um 21 Prozent zurückgingen. Der Umsatz mit Druckern ging um 7 Prozent auf 4,5 Milliarden US-Dollar zurück, während die Stückzahlen um 3 Prozent nachgaben.


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