Mobile Geräte: Googles Anzeigenpreise fallen

Googles Anzeigenpreise sind wegen der wachsenden Verbreitung mobiler Geräte zurückgegangen. Gewinn und Umsatz lagen im zweiten Quartal unter den Analystenprognosen.

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Am Google-Hauptsitz
Am Google-Hauptsitz (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Google hat die Investoren mit einem Gewinn für das zweite Quartal überrascht, der unter den Analystenprognosen lag. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel um fünf Prozent.

Der durchschnittliche Preis der Google-Anzeigen fiel im Jahresvergleich um 6 Prozent, nach 2 Prozent Rückgang im ersten Quartal 2013. Das gab das Internetunternehmen am 18. Juli 2013 bekannt.

Der Gewinn stieg auf 3,23 Milliarden US-Dollar (9,54 US-Dollar pro Aktie), nach 2,79 Milliarden US-Dollar (8,42 US-Dollar pro Aktie) im Vorjahreszeitraum.

Vor Sonderposten wurde ein Gewinn von 9,56 US-Dollar pro Aktie erwirtschaftet. Die Analysten hatten 10,78 US-Dollar pro Aktie prognostiziert. Der Umsatz stieg um 19 Prozent auf 14,1 Milliarden US-Dollar. Hier hatten die Analysten 14,4 Milliarden US-Dollar erwartet.

"Google hatte ein hervorragendes Quartal mit mehr als 14 Milliarden US-Dollar Umsatz, ein Zuwachs um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr", sagte Konzernchef Larry Page. "Der Wechsel von einem Bildschirm auf mehrere und die Mobilität schafft enorme Chancen für Google." Mit mobilen Geräten werde für den Anzeigenkunden viel mehr über den Nutzer verstehbar, sagte Chief Business Officer Nikesh Arora. Doch die Preise für Werbeanzeigen auf mobilen Geräten sind niedriger.

Google arbeitet mit Loon an einer neuen Form des Internetzugangs. Statt eines Kabelanschlusses oder einer Verbindung zum nächsten Mobilfunkmast wird die Antenne des Empfangsgeräts in Richtung Himmel ausgerichtet. In der Stratosphäre werden Internetballons positioniert. Darüber hätten er und Mitbegründer Sergey Brin bereits seit einer Ewigkeit nachgedacht, sagte Page.

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