Abo
  • IT-Karriere:

Quartalsbericht: Google bleibt ein ewiger Onlinewerbekonzern

Google macht seine 5,06 Milliarden US-Dollar Gewinn weiter vor allem im Kerngeschäft Suchmaschinenwerbung. Doch auch in einem weiteren Bereich wird Geld verdient - und der ist nicht Google Fiber.

Artikel veröffentlicht am ,
Am Google-Hauptsitz
Am Google-Hauptsitz (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Googles Mutterkonzern Alphabet hat im dritten Finanzquartal den Gewinn und Umsatz erneut stark gesteigert. Der Internetkonzern verdient jedoch weiterhin fast nur mit Suchmaschinenwerbung Geld. Der Festnetzbereich Google Fiber wird derzeit zusammengestrichen.

Stellenmarkt
  1. Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. Verlag C.H.BECK, München Schwabing

Wie Alphabet nach US-Börsenschluss am 27. Oktober 2016 mitteilte, stieg der Gewinn um 27 Prozent auf 5,06 Milliarden US-Dollar oder 7,25 US-Dollar pro Aktie. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug der Gewinn 3,98 Milliarden US-Dollar (5,73 US-Dollar pro Aktie). Der Umsatz stieg um 20 Prozent auf 22,45 Milliarden US-Dollar.

Cloud-Bereich macht Kasse

Googles Cloud-Bereich kann jedoch Wachstum außerhalb des Kerngeschäfts generieren. Der Umsatz mit Nicht-Onlinewerbung stieg um 39 Prozent auf 2,43 Milliarden US-Dollar. Die Konzernführung schrieb das bisher hauptsächlich dem Cloudgeschäft zu.

Der Konzern kontrolliert nach Angaben der digitalen Marketingfirma Merkle 95 Prozent des Marktes für mobile Onlinesuche und 78 Prozent auf dem Personal Computer. Seit vielen Jahren versucht der Internetkonzern, neue Geschäftsbereiche zu erschließen, um von den Schwankungen des Werbemarktes weniger abhängig zu sein. Anfang des Monats wurde eine neue Produktlinie von Google Smartphones präsentiert.

Google Fiber wird den Ausbau in zehn Städten stoppen oder aussetzen und Beschäftigte entlassen. Neun Prozent der Mitarbeiter werden ihren Arbeitsplatz verlieren. Das Unternehmen sagte nicht zu, den Ausbau über laufende Projekte hinweg fortzusetzen. Google Fiber war das einzige spannende Projekt eines Konzerns, der sonst auf schnellen Gewinn orientiert ist.

Ein Google-Fiber-Glasfaseranschluss mit 1 GBit/s sowohl im Up- als auch im Downstream und ohne Volumenlimit kostet 80 US-Dollar pro Monat. Der Vertrag läuft mindestens ein Jahr, eine Anschlussgebühr fällt nicht an. Zudem sind Google Drive mit einem Speichervolumen von 1 TByte und eine Anschlussbox im Preis enthalten.

Für 120 US-Dollar pro Monat bei zwei Jahren Vertragslaufzeit gibt es zusätzlich ein Paket mit zahlreichen Fernsehsendern in HD samt einer Set-Top-Box, einem Tablet und einem NAS.

Die dritte Tarifform ist ein Internetzugang mit 5 MBit/s im Downstream und 1 MBit/s im Upstream für einmalig 300 US-Dollar, ohne Volumenbeschränkung und mit der Garantie, dass der Dienst mindestens sieben Jahre lang zur Verfügung steht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-75%) 3,75€
  2. 50,99€
  3. 2,99€
  4. 3,74€

zilti 28. Okt 2016

Chromebooks sind nicht spannend, sondern ein lächerlich offensichtliches Kundenbindungs...

gadthrawn 28. Okt 2016

Die Baufirmen haben extra für die googleprojekte eingestellt. Voraussetzung, dass Google...

Salzbretzel 28. Okt 2016

Falls ich mal die Gedächtnisse einiger Forenbesucher anstupsen dürfte: Als es mit Google...


Folgen Sie uns
       


Teamfight Tactics - Trailer (Gameplay)

Die Helden kämpfen automatisch, trotzdem sind Dota Unerlords und League of Legends: TeamfightTactics richtig spannende Games - die Golem.de im Video ausprobiert hat.

Teamfight Tactics - Trailer (Gameplay) Video aufrufen
In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

    •  /