• IT-Karriere:
  • Services:

Quartalsbericht: Deutsche Telekom macht hohen Verlust

Laut Finanzchef Illek ist der Konzernüberschuss der Deutschen Telekom stark zurückgegangen, auch unbereinigt. Grund sind Abschreibungen. Das operative Ergebnis wächst weiterhin.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Chef Tim Höttges (l.) und Finanzchef Christian P. Illek bei der Vorstellung des Quartalsberichts.
Telekom-Chef Tim Höttges (l.) und Finanzchef Christian P. Illek bei der Vorstellung des Quartalsberichts. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat im vierten Quartal einen Verlust von 431 Millionen Euro erwirtschaftet. Das gab das Unternehmen am 21. Februar 2019 bekannt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn bei 1,33 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg um 5,7 Prozent auf 20,26 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA wuchs um 12,6 Prozent.

Stellenmarkt
  1. Hornbach-Baumarkt-AG, Bornheim bei Landau / Pfalz
  2. Landeshauptstadt Stuttgart, Stuttgart

Finanzchef Christian P. Illek sagte: "Der Konzernüberschuss ging in Q4 stark zurück, um Sondereinflüsse bereinigt wie auch unbereinigt."

Im Vorjahreszeitraum wirkte sich ein Einmaleffekt von 1,7 Milliarden Euro aus der Neubewertung latenter Steuern durch die US-Steuerreform positiv aus. Der Verlust enthalte "Sondereinflüsse von saldiert minus 1,2 Milliarden Euro. Diese stammen hauptsächlich aus Wertminderungen auf Goodwill und Sachanlagen von 0,7 Milliarden Euro im Segment Europa", sagte Telekom-Sprecher Nico Göricke Golem.de auf Anfrage. Zudem enthalten seien Aufwendungen für Personalmaßnahmen von 0,3 Milliarden Euro.

Ziele für 5G von Höttges

Durch den neuen Bilanzierungsstandard IFRS 16 zu Leasing steigen die Finanz-Verbindlichkeiten voraussichtlich um rund 15,4 Milliarden Euro. In den USA sind die Mobilfunktürme von T-Mobile US meist angemietet. "Wirtschaftlich ändert sich nichts - wir haben früher unsere Leasing-Zahlungen geleistet und tun das in Zukunft auch", sagte Illek.

Die Telekom will dieses Jahr rund 12,7 Milliarden Euro investieren. Im Vorjahr waren es auf vergleichbarer Basis 12,2 Milliarden. Die Mehrausgaben entfallen vor allem auf die USA. Außerhalb der USA plant der Konzern Investitionen von 7,9 Milliarden Euro, etwas weniger als im Jahr 2018.

Konzernchef Tim Höttges erklärte, in Deutschland plane der Konzern für die Zeit bis zum Jahr 2021 im Durchschnitt jährlich mehr als 2.000 neue Mobilfunkstandorte. "In Darmstadt bauen wir mit Ericsson das dritte Testfeld für 5G auf. Aber nicht nur dort: Bis 2025 wollen wir 99 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mit 5G versorgen", erklärte Höttges.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. gratis
  2. Prime 30 Tage kostenlos testen - danach 7,99€ pro Monat, jederzeit kündbar
  3. (u. a. 11 bis 12 Uhr: LG 49SM86007 für 389€ - 14 bis 15 Uhr: LG 65UM7000 für 499€ - 15 bis 16...
  4. 229,90€ (Vergleichspreis 254€)

Faksimile 21. Feb 2019

Jammern auf hohem Niveau ...

sebastilahn 21. Feb 2019

Wäre ich etwas vorsichtiger mit diesen Aussagen zu Investitionen in den USA. Erst schießt...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S20 - Hands on

Samsung hat gleich drei neue Modelle der Galaxy-S20-Serie vorgestellt. Golem.de konnte sich die Smartphones im Vorfeld bereits genauer anschauen.

Samsung Galaxy S20 - Hands on Video aufrufen
Change-Management: Wie man Mitarbeiter mitnimmt
Change-Management
Wie man Mitarbeiter mitnimmt

Wenn eine Firma neue Software einführt oder Prozesse digitalisiert, stößt sie intern oft auf Skepsis. Häufig heißt es dann, man müsse "die Mitarbeiter mitnehmen" - aber wie?
Von Markus Kammermeier

  1. Digitalisierung in Deutschland Wer stand hier "auf der Leitung"?
  2. Workflows Wenn Digitalisierung aus 2 Papierseiten 20 macht
  3. Digitalisierung Aber das Faxgerät muss bleiben!

Ikea Trådfri im Test: Das preisgünstige Smart-Home-System
Ikea Trådfri im Test
Das preisgünstige Smart-Home-System

Ikea beweist, dass ein gutes Smart-Home-System nicht sündhaft teuer sein muss - und das Grundprinzip gefällt uns besser als bei Philips Hue.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Ikea Trådfri Fehlerhafte Firmware ändert Schaltverhalten der Lampen
  2. Fyrtur und Kadrilj Ikeas smarte Rollos lernen Homekit
  3. Trådfri Ikeas dimmbares Filament-Leuchtmittel kostet 10 Euro

Big Blue Button: Wie CCC-Urgesteine gegen Teams und Zoom kämpfen
Big Blue Button
Wie CCC-Urgesteine gegen Teams und Zoom kämpfen

Ein Verein aus dem Umfeld des CCC zeigt in Berlin, wie sich Schulen mit Open Source digitalisieren lassen. Schüler, Eltern und Lehrer sind begeistert.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Mint-Allianz Wir bleiben schlau! Wir bleiben unwissend!
  2. Programmieren lernen Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex

    •  /