Quartalsbericht: Apple verdient Unsummen mit neuen, teuren 5G-iPhones

Apple kann den Gewinn trotz Chipkrise mehr als verdoppeln. Nicht nur iPhones sind sehr gefragt.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple-Chef Tim Cook stellte im September 2020 neue Kult-Produkte vor.
Apple-Chef Tim Cook stellte im September 2020 neue Kult-Produkte vor. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Apple hat im Zeitraum von Januar bis März einen Rekordumsatz verzeichnet, weil iPhones und andere Produkte durch die Pandemie und die Arbeit im Homeoffice stark gefragt waren. Wie der US-Konzern am 28. April 2021 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekanntgab, verdoppelte sich der Gewinn auf 23,6 Milliarden US-Dollar (1,40 US-Dollar pro Aktie), bei einem Umsatz von 89,6 Milliarden US-Dollar.

Die Analysten hatten nur 77,4 Milliarden US-Dollar und 99 Cent pro Aktie erwartet. Wegen des Mangels an Microchips und anderen Unsicherheiten aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind große Anleger unsicher, wie es für Apple in den kommenden sechs Monaten weitergeht, weshalb die Apple-Aktie im Jahr 2021 nur noch langsam zulegen kann.

Der Mac-Umsatz wuchs um 70 Prozent auf 9,1 Milliarden US-Dollar, der des iPads stieg um 79 Prozent auf 7,8 Milliarden US-Dollar. Dies übertraf die Erwartungen der Analysten, die nur Steigerungen von 27 beziehungsweise 29 Prozent berechnet hatten.

Cook: Kunden lieben den neuen M1-Chip

Der eigentliche Motor des Zuwachses war das iPhone: Insgesamt stieg der iPhone-Umsatz um 65 Prozent auf 47,9 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten einen Anstieg von 42 Prozent prognostiziert. Trotz des andauernden Handelskonfliktes der USA mit Huawei legte der Umsatz des iPhones im Marktsegment Greater China um fast das Doppelte auf 17,7 Milliarden US-Dollar zu.

Macs und iPads - zwei Produktkategorien, mit denen nur noch selten Wachstum zu erzielen war - profitierten von Homeoffice und Fernunterricht. Zusätzlich reagierten Apple-Kunden laut Konzernchef Tim Cook positiv auf den M1-Chip des Unternehmens, einem eigenen Prozessor für Mac-Computer. "Beides zusammen hat die Mac-Verkäufe wirklich in die Höhe getrieben. Die vergangenen drei Quartale waren die stärksten in der Geschichte des Mac", sagte Cook der Nachrichtenagentur Reuters. Im April hatte Apple mitgeteilt, dass das iPad Pro mit dem gleichen M1-Prozessor ausgerüstet worden sei wie die aktuellen Macs.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Hallonator 30. Apr 2021

Nein, google ist einfach nur einen Schritt weiter gegangen als du: Auf einem privaten...

Emulex 29. Apr 2021

Hast du eine Quelle die das widerlegt? Ich zumindest habe noch keine andere Meinung...

don.redhorse 29. Apr 2021

es geht um den Spruch "...verdient Unsummen mit neuen, teuren 5G-iPhones" "Unsummen" und...

xSureface 29. Apr 2021

Ich mach auch an Anlagen Fernwartung. Die laufen trotzdem alle mit Windows.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
25 Jahre Gaming am Mac
Warum lässt du uns nicht spielen, Apple?

Wer zocken will, kauft sich besser keinen Mac: Apple ist hier seit Jahrzehnten im Hintertreffen. Schuld daran waren geringe Marktanteile und schwache Hardware - aber es gibt Hoffnung.
Von Christian Rentrop

25 Jahre Gaming am Mac: Warum lässt du uns nicht spielen, Apple?
Artikel
  1. Updates für GPT-3 und GPT-4: GPT im Geschwindigkeitsrausch
    Updates für GPT-3 und GPT-4
    GPT im Geschwindigkeitsrausch

    OpenAIs Updates für GPT-4 und GPT-3 machen die Modelle zuverlässiger, vor allem aber anpassungsfähiger. Die Änderungen und neuen Features im Detail.
    Von Fabian Deitelhoff

  2. Candy Crushed: Royal Match wird profitabelstes Mobile Game
    Candy Crushed
    Royal Match wird profitabelstes Mobile Game

    Die langanhaltende Dominanz von Candy Crush Saga ist vorbei. Das meiste Geld verdient jetzt ein Start-up aus Istanbul mit einem Puzzlespiel.

  3. Datenschutz: ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern
    Datenschutz
    ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern

    Eigentlich sollte der Chatbot auf diese Anfrage gar nicht antworten. Tut er es dennoch, lauern womöglich noch viel brisantere Informationen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • TeamGroup Cardea Graphene A440 2 TB mit zwei Kühlkörpern 112,89€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • AVM FRITZ!Repeater 3000 AX 129€ • Philips Ambilight 77OLED808 2.599€ • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /