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Quartalsbericht: Apple mit Gewinneinbruch

Apples Gewinn geht zum ersten Mal seit Jahren zurück. Der Gewinn sinkt um 18 Prozent. Konzernchef Cook erklärt, dass seine Teams an "erstaunlicher neuer Hardware arbeiten" .
/ Achim Sawall
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Konzernsitz von Apple (Bild: Ryan Anson/AFP/Getty Images)
Konzernsitz von Apple Bild: Ryan Anson/AFP/Getty Images

Apple hat in seinem zweiten Finanzquartal 2013, das am 30. März 2013 endete, einen Gewinn von 9,5 Milliarden US-Dollar (10,09 US-Dollar pro Aktie) erwirtschaftet. Das gab das Unternehmen am 23. April 2013 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn noch bei 11,6 Milliarden US-Dollar (12,30 US-Dollar pro Aktie). Die Analysten hatten nur 10 US-Dollar pro Aktie erwartet. Die Apple-Aktie legte um 4,5 Prozent zu.

Der Umsatz lag bei 43,6 Milliarden US-Dollar, nach 39,2 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Apple verkaufte 37,4 Millionen iPhones, nach 35,1 Millionen im Vorjahreszeitraum. Apple setzte 19,5 Millionen iPads ab, eine Steigerung nach 11,8 Millionen im Vorjahr. Apples Gewinnmarge fiel von 47,4 Prozent auf 37,5 Prozent, weil der Verkauf des iPads weniger profitabel ist, sagte Finanzchef Peter Oppenheimer.

Die Zahl der verkauften Macs fiel auf knapp unter 4 Millionen, nach 4 Millionen im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das ist immer noch ein sehr starkes Ergebnis: Der weltweite PC-Markt ist nach Angaben der IT-Marktforscher IDC wegen der gestiegenen Nachfrage für Tablets und Smartphones im ersten Quartal 2013 um 13,9 Prozent geschrumpft.

"Wir freuen uns, im März-Quartal durch weiterhin starke Performance des iPhones und iPads einen Rekordumsatz vorlegen zu können" , sagte Konzernchef Tim Cook. "Unsere Teams arbeiten hart an erstaunlicher neuer Hardware, Software und Diensten, und wir freuen uns auf die Produkte, die wir in Vorbereitung haben." Neuvorstellungen soll es im Herbst 2013 und während des Jahres 2014 geben, hieß es in der Telefonkonferenz mit Analysten.

Apples Aktienpreis ist seit September 2012 von einem Höchstwert von 700 US-Dollar pro Aktie um 42 Prozent gefallen. Vor einigen Tagen lag der Preis erstmals seit 2011 unter 400 US-Dollar. Der Grund dafür bleibt unklar: Obwohl sich das Wachstum des Unternehmens verlangsamt, ist der Computerhersteller weiter enorm profitabel.

Das US-Wirtschaftsmagazin Forbes berichtete sogar(öffnet im neuen Fenster) , dass Apple wegen des schwachen Börsenkurses seinen Konzernchef Tim Cook absetzen wolle. Die Quellen waren Börsenspekulanten mit Verbindungen ins Apple-Management, die offenbar mit dem Gerücht den Kurs der Aktie in die Höhe treiben wollten.


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