Quartalsbericht: Apple erwartet große Probleme in den Lieferketten
Nach Börsenschluss meldete Apple(öffnet im neuen Fenster) für das Quartal einen Gewinn von 20,6 Milliarden US-Dollar oder 1,24 US-Dollar pro Aktie, nach 12,7 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Analysten hatten einen Gewinn von 1,24 US-Dollar pro Aktie erwartet.
Etwas geringere iPhone-Verkäufe führten zu einem Umsatz von 83,4 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, aber weniger als die 85 Milliarden US-Dollar, die von den Analysten berechnet wurden.
Der iPhone-Hersteller erwartet weiterhin ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr für den Weihnachtszeitraum, sagte Luca Maestri, Finanzvorstand von Apple, in einem Interview. Das Unternehmen hatte bereits im Sommer davor gewarnt, dass durch den Mangel an Mikroprozessoren die iPhone-Produktpalette beeinträchtigen würde, aber es sei schlimmer gekommen als erwartet, betonte Maestri.
Eine Zunahme von Covid-19-Fällen in Südostasien wirke sich zudem auf die Produktion aus. Daher werde die Wartezeit auf einige Apple-Produkte länger sein als gewünscht. Lieferengpässe im Vorquartal hätten den Umsatz um 6 Milliarden US-Dollar geschmälert, sagte er, und es werde in der aktuellen Periode noch schlimmer. "Wir erwarten, dass die meisten unserer Produktkategorien im Dezemberquartal eingeschränkt sein werden."
Größere Lieferengpässe als erwartet
Konzernchef Tim Cook sagte Reuters am 28. Oktober 2021(öffnet im neuen Fenster) , das am 25. September endende Quartal habe "größere Lieferengpässe als erwartet" , sowie pandemiebedingte Produktionsstörungen in Südostasien gebracht. Während Apple bis Ende Oktober in südostasiatischen Fabriken eine "signifikante Verbesserung" verzeichnet habe, halte der Chipmangel an und betreffe nun "die meisten unserer Produkte" , erklärte Cook. "Wir tun alles, was wir können, um mehr Chips zu bekommen, und auch alles, was operativ möglich ist, um sicherzustellen, dass wir so schnell wie möglich vorankommen" , betonte Cook.
Der Umsatz mit Mac-Computern stieg um 1,6 Prozent auf 9,2 Milliarden US-Dollar, während der Umsatz mit iPads um 21 Prozent auf 8,3 Milliarden US-Dollar wuchs. Analysten hatten für den Zeitraum ein Wachstum von 1,3 Prozent für Macs und 6,6 Prozent für iPads erwartet.
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