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Quartalsbericht: Apple enttäuscht mit iPhone-Verkäufen in China

Apple hat den Umsatzrückgang überwunden. Doch der wichtige chinesische Markt enttäuscht, ebenso die Prognose für das laufende Quartal.
/ Achim Sawall
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Einkaufzentrum in Schanghai im November 2022 (Bild: HECTOR RETAMAL/AFP via Getty Image)
Einkaufzentrum in Schanghai im November 2022 Bild: HECTOR RETAMAL/AFP via Getty Image

Apple hat einen Rückgang der iPhone-Verkäufe prognostiziert und sich ein Umsatzziel gesetzt, das 6 Milliarden US-Dollar unter den Erwartungen der Analysten liegt. Der US- Konzern meldete am Abend des 1. Februar 2024(öffnet im neuen Fenster) nach Handelsschluss an der Börse für das Dezemberquartal in China einen Umsatz von 20,82 Milliarden US-Dollar. Die Analysten hatten 23,53 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Auch Apples Umsatzprognose für das laufende Quartal enttäuschte. Der Umsatz soll mindestens 5 Milliarden US-Dollar weniger betragen als vor einem Jahr.

Der Ausblick ließ den Aktienkurs im nachbörslichen Handel um 3 Prozent einbrechen.

"China ist der wettbewerbsintensivste Smartphonemarkt der Welt, und daran hat sich nichts geändert" , sagte Apple-Chef Tim Cook im Gespräch mit Reuters.

Apple hat noch kein Foldable Smartphone

"In China steht Apple vor größeren Herausforderungen, nicht nur wegen Huawei, sondern auch wegen faltbarer Smartphones, einem sehr beliebten und schnell wachsenden Segment in China" , sagte die IDC-Analystin Nabila Popal.

Insgesamt meldete Apple einen Umsatz von rund 120 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gewinn legte um 13 Prozent auf 34 Milliarden US-Dollar. Beide Angaben übertrafen die Erwartungen der Analysten. Apple hatte zuvor vier Quartale in Folge Umsatzrückgänge berichtet.

Das iPhone-Geschäft wuchs im Vergleich zum Vorjahresquartal um fast 6 Prozent mit einem Umsatz von 69,7 Milliarden US-Dollar, die Analysten hatten nur 67,6 Milliarden US-Dollar erwartet. Apple verfehlte jedoch bei den Mac-Computern und dem iPad die Markterwartungen.


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