Abo
  • Services:

Quartalsbericht: Amazons Umsatz wächst erneut enorm

Amazons Umsatz steigt in immer gigantischere Höhen. Der Onlinehandler kontrolliert bald 50 Prozent des Marktes in den USA und wächst auch im Ausland sehr stark.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon
Amazon (Bild: Amazon.com)

Amazon hat den Umsatz im dritten Quartal überraschend stark gesteigert. Das gab das Unternehmen am 26. Oktober 2017 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt. Der weltgrößte Onlinehändler erwirtschafte einen Umsatz von 43,74 Milliarden US-Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 32,71 Milliarden US-Dollar eingenommen. Die Analysten hatten nur 42,14 Milliarden US-Dollar prognostiziert.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt
  2. ICS IT & Consulting Services GmbH, Frankfurt am Main

Die Aktie des Konzerns stieg im nachbörslichen Handel um 7 Prozent. Seit Jahresbeginn ist der Aktienkurs um 30 Prozent angewachsen.

In den USA kontrolliert Amazon laut Angaben der Marktforschung von eMarketer nun 43,5 Prozent des gesamten Onlinehandels. Im Vorjahr waren es 38,1 Prozent. Auch im Ausland wächst der Umsatz stark um 29 Prozent auf 13,7 Milliarden US-Dollar.

Viele Neueinstellungen bei Amazon

Da Amazon seine Einnahmen großteils wieder in die Expansion des Geschäfts investiert, ist der Gewinn meist nicht sehr hoch. Der Gewinn wuchs um 1,6 Prozent auf 256 Millionen US-Dollar (52 Cent pro Aktie), nach 252 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Amazon hat 50.000 neue Beschäftigte eingestellt. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 382.400 im zweiten Quartal auf nunmehr 541.900.

Amazon erklärte im September 2017, einen Platz für einen weiteren Hauptsitz zu suchen. Die Niederlassung in Seattle in 33 Gebäuden mit rund 40.000 Beschäftigten ist zu klein. Büros für weitere 50.000 Angestellte werden benötigt. Bislang hat der Konzern rund 238 Angebote erhalten. 54 Regierungen in US-Bundesstaaten, in Kanada und Mexiko machten Angebote. Der Konzern will für sein zweites riesiges Hauptquartier HQ2 einen Betrag von fünf Milliarden US-Dollar für Bau und Betrieb ausgeben. Die Entscheidung soll im kommenden Jahr fallen.



Meistgelesen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

Ispep 27. Okt 2017

Das sind keine Verträge, sondern geltende Rechtslage! Gewährleistung gibt es auch von...


Folgen Sie uns
       


Asus ROG Phone - Hands On auf der Computex 2018

Das ROG ist ein interessantes Konzept, das sich schon beim an Gamer gerichteten Design von anderen Telefonen unterscheidet. Außergewöhnlich sind die vielen Zubehörteile: darunter ein Handheld-Adapter, ein Desktop-Dock, ein Anstecklüfter und ein Controllermodul. Wir haben es uns angeschaut.

Asus ROG Phone - Hands On auf der Computex 2018 Video aufrufen
Leistungsschutzrecht/Uploadfilter: Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt
Leistungsschutzrecht/Uploadfilter
Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt

Das Europaparlament entscheidet am Donnerstag über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter. Doch Gegner und Befürworter streiten bis zuletzt, worüber eigentlich abgestimmt wird. Golem.de analysiert die Vorschläge.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Urheberrecht Europaparlament bremst Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  2. Urheberrecht Freies Netz für freie Bürger
  3. Leistungsschutzrecht Verleger attackieren Bär und Jarzombek scharf

Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

    •  /