Quartalsbericht: Amazons Gewinn bricht ein

Amazons Gewinn ist um 77 Prozent zurückgegangen. Der Konzern hat erneut viel investiert. Jeff Bezos ist nur kurz der reichste Mann der Welt gewesen.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon
Amazon (Bild: Amazon.com)

Amazons Gewinn ist wegen hoher Investitionen im zweiten Quartal 2017 um 77 Prozent auf 197 Millionen US-Dollar (40 Cent pro Aktie) gefallen. Das gab das Unternehmen am 27. Juli 2017 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn bei 857 Millionen US-Dollar (1,78 US-Dollar pro Aktie).

Stellenmarkt
  1. Web-Entwickler (m/w/d)
    Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg e.V., Stuttgart
  2. Servicetechniker (w/m/d) Applikations- / Shopfloor Support
    Bechtle Onsite Services GmbH, Salzgitter
Detailsuche

Der Umsatz ist um 25 Prozent auf 38 Milliarden US-Dollar gestiegen, nach 30,4 Milliarden US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Analysten hatten 37,18 Milliarden US-Dollar erwartet.

Finanzchef Brian Olsavsky sagte, es sei stark investiert worden in Versandlager, Videoproduktionen, den Alexa-Sprachassistenten und Server-Käufe für Amazon Web Services. Die Investitionen gingen im laufenden Quartal weiter. Die Aktie des Unternehmens fiel um 1,2 Prozent im nachbörslichen Handel. Insgesamt legte die Amazon-Aktie in diesem Jahr bisher um 39 Prozent zu.

AWS wächst langsamer

Auch in der wichtigsten Wachstumssparte verlangsamte sich der Anstieg: Amazons AWS Cloud-Sparte legte beim Umsatz um 42 Prozent auf 4,1 Milliarden US-Dollar zu. Ein Jahr zuvor lag das Wachstum noch bei 58 Prozent und bei 43 Prozent im ersten Quartal 2017. Der operative Gewinn lag bei 916 Millionen US-Dollar, die Analysten hatten 1 Milliarde US-Dollar erwartet.

Golem Akademie
  1. SAMBA Datei- und Domänendienste einrichten: virtueller Drei-Tage-Workshop
    15.–17. November 2021, Virtuell
  2. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. November 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Amazon-Gründer Jeff Bezos war kurzzeitig der reichste Mann der Welt, weil die Konzernaktie im Vorfeld des Quartalsberichts im Kurs stieg. Bezos (53) erreichte so laut dem Magazin Forbes ein Vermögen von 90,6 Milliarden US-Dollar. Damit lag Bezos um 500 Millionen US-Dollar vor Bill Gates.

Amazon hat im Juni 2017 die Biosupermarktkette Whole Foods Market für rund 13,7 Milliarden US-Dollar gekauft. Der Börsenwert der Biomarktkette hat sich seit dem Jahr 2013 halbiert, die Umsätze in den Geschäften fallen seit September 2015.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


quineloe 30. Jul 2017

Wobei jeder, der nicht total unbedarft bei dem Thema ist nicht mal das braucht. "Amazon...

quineloe 30. Jul 2017

golem.de - FiBu News für Profis.

friespeace 29. Jul 2017

Schrieb er. Das sind alle Abgaben zusammen. Und ich redete von einem verheirateten...

matok 29. Jul 2017

Die Sache ist nur, großartig wachsen tut man auf die Art irgendwann nicht mehr. Und dann...

Anonymer Nutzer 28. Jul 2017

Das bekommt man auch im Nachhinein noch hin. Also kein Beweis und somit eher Fake-News. :-)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kursabsturz
Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler

Die vielen neuen Mitarbeiter seien nicht richtig eingearbeitet worden. Und die Ziele von Teamviewer seien zu hochgesteckt gewesen, sagt Oliver Steil.

Kursabsturz: Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler
Artikel
  1. Amazon-Go-Konkurrenz: Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt
    Amazon-Go-Konkurrenz
    Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt

    Kameras und Sensoren überwachen Kunden in Rewes kassenlosem Supermarkt. Bezahlt wird mit dem Smartphone.

  2. NDR und Media Broadcast: Fernsehen über 5G wird breit ausgestrahlt
    NDR und Media Broadcast
    Fernsehen über 5G wird breit ausgestrahlt

    Fernsehen kann auch über 5G laufen. Auf 578 MHz kann das jetzt ausprobiert werden. NDR und Media Broadcast machen es möglich.

  3. Smartphone-Tarife: Tchibo bietet Jahres-Tarif mit 72 GByte
    Smartphone-Tarife
    Tchibo bietet Jahres-Tarif mit 72 GByte

    In diesem Jahr stehen drei unterschiedliche Jahres-Tarife für Tchibo-Kunden zur Wahl.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Speicherprodukte von Sandisk & WD zu Bestpreisen (u. a. Sandisk SSD Plus 2TB 140,99€) • Sapphire Pulse RX 6600 497,88€ • Epos H3 Hybrid Gaming-Headset 144€ • Apple MacBook Pro 2021 erhältlich ab 2.249€ • EA-Spiele für alle Plattformen günstiger • Samsung 55" QLED 699€ [Werbung]
    •  /