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Quartalsbericht: Amazon macht weiter Verlust
(Bild: Amazon.com)

Quartalsbericht Amazon macht weiter Verlust

Amazons Umsatz steigt um 24 Prozent auf 17,09 Milliarden US-Dollar. Doch durch massive Investitionen steht am Ende wieder ein Verlust. In drei Standorten werden fast 1.400 Lagerhausroboter von Kiva eingesetzt.

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Der Onlinehändler Amazon hat in seinem dritten Quartal 2013 einen Verlust von 41 Millionen US-Dollar (9 Cent pro Aktie) erzielt. Das gab das Unternehmen am 24. Oktober 2013 bekannt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug der Verlust 274 Millionen US-Dollar (60 Cent pro Aktie).

Der Umsatz stieg um 24 Prozent auf 17,09 Milliarden US-Dollar, nach 13,81 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Analysten hatten einen Verlust von 9 Cent pro Aktie und einen Umsatz von nur 16,77 Milliarden US-Dollar erwartet.

Im wichtigen Feiertagsgeschäft im vierten Quartal 2013 erwartet der US-Konzern einen Umsatz im Bereich zwischen 23,5 Milliarden US-Dollar und 26,5 Milliarden US-Dollar. Der Mittelwert liegt damit unter der Umsatzprognose der Analysten von 25,89 Milliarden US-Dollar.

Konzernchef Jeff Bezos berichtete, dass in drei Lagern, sogenannten Fullfillment Centern, 1.382 Kiva-Roboter in Betrieb genommen worden seien. Amazon hatte den Lagerroboterhersteller Kiva Systems im März 2012 für 775 Millionen US-Dollar übernommen. Die orangefarbenen Kiva-Roboter finden selbstständig die bestellten Waren, holen die passende Verpackung und bringen beides zum Lagerarbeiter.

Amazon hat in zwei seiner vier vergangenen Quartale Verluste erwirtschaftet und wird laut Analysten auch in absehbarer Zukunft keine Gewinne erzielen. Im vierten Quartal 2013 werden 500 Millionen US-Dollar Gewinn oder 500 Millionen US-Dollar Verlust erwartet.

Amazon investiert weiter massiv in Bereiche wie Lebensmittellieferungen, Streaming-Filmangebote, Cloud-Computing und eine Reihe neuer Kindle-Tablets für E-Book-Reader.

Bezos berichtete weiter, Millionen neuer Mitglieder für Amazon Prime gewonnen zu haben. Amazon Prime bietet einen kostenfreien und schnelleren Versand vieler Artikel an, die es bei Amazon zu kaufen gibt. Mitglieder, die einen Kindle besitzen, können einmal im Monat die Kindle-Leihbücherei nutzen. In den USA bekommen Amazon-Prime-Kunden zusätzlich ein freies Videostreaming-Angebot. Der Internethändler startete das Prime-Angebot dort bereits 2005, die Mitgliedschaft kostet 79 US-Dollar. Die Versandkostenpauschale in Höhe von 29 Euro gibt es seit November 2007 in Deutschland.


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SoniX 29. Okt 2013

Ist wohl Auslegungssache wie man das sieht/rechnet. "Amazons Umsatz steigt um 24 Prozent...

HerrMannelig 28. Okt 2013

tja, die lieben Analysten. Das werde ich auch im nächsten Leben.

SoniX 25. Okt 2013

Investieren ist doch gut? Auch halte ich es für gut wenn man Konkurrenten nicht einfach...

ooooDanieloooo 25. Okt 2013

Die Roboter sind so glücklich dass Sie die ganze Zeit *blip blup* (ab 0:53) singen. Das...

HerrMannelig 25. Okt 2013

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