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Quartalsbericht: Alphabet macht in drei Monaten 9,2 Milliarden Dollar Gewinn

Alphabet erwirtschaftet weiter extrem hohe Gewinne, der Umsatz wächst nicht ganz so stark. Google muss zugleich auf eine Enthüllung in der US-Presse zu sexueller Belästigung um Android-Begründer Andy Rubin reagieren.

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Andy Rubin
Andy Rubin (Bild: Brian Ach/Getty Images for Wired)

Alphabets Nettogewinn ist in den drei Monaten bis September um fast 37 Prozent auf 9,19 Milliarden US-Dollar gestiegen, verglichen mit 6,7 Milliarden US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das gab der Suchmaschinenkonzern am 25. Oktober 2018 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt. Das Wachstum übertraf die Schätzungen der Analysten.

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Der Gesamtumsatz stieg um 21 Prozent auf 33,74 Milliarden US-Dollar, verglichen mit einem Wachstum von 24 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die Anzeigenumsätze, die den Großteil des Umsatzes ausmachen, erhöhten sich um 20 Prozent auf 28,95 Milliarden US-Dollar.

In einem Memo an die Beschäftigten, das dem Wall Street Journal vorliegt, teilte Google-Chef Sundar Pichai mit, dass in den vergangenen zwei Jahren 48 Beschäftigte wegen sexueller Belästigung entlassen worden seien. Zum Jahresende 2017 hatte Alphabet 80.110 Vollzeitbeschäftigte.

Pichais Memo kam als Reaktion auf eine Enthüllung der New York Times, wonach Google drei leitende Angestellte im letzten Jahrzehnt geschützt haben soll, nachdem ihnen sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen worden sei. Darunter sei auch ein Angestellter gewesen, der ein Exit-Paket in Höhe von 90 Millionen US-Dollar erhalten habe. Google lehnte es ab, letztere Zahl zu kommentieren. Pichai sagte, dass Google "es absolut ernst meint, dafür zu sorgen, dass wir einen sicheren und integrativen Arbeitsplatz bieten."

Laut New York Times hatte Android-Begründer Andy Rubin die 90 Millionen US-Dollar erhalten. Offiziell wurde Rubin bei seinem Abschied im Jahr 2014 von dem Konzern gefeiert, während er das Unternehmen in Wahrheit wegen des Vorwurfs eines sexuellen Übergriffs verließ, der im Ergebnis einer internen Untersuchung als glaubwürdig eingestuft wurde.



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