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Quantum Stealth: Folie macht Objekte und Personen unsichtbar

Bisher sind Tarnmäntel noch eine Science-Fiction-Technik. Das Material Quantum Stealth soll das ändern. Objekte, die hinter der Folie liegen, werden für den Betrachter unsichtbar. Statt Kameras und Sensoren bedient sich das Prinzip der Lichtbrechung.

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Tarnmäntel waren bisher in Sci-Fi-Filmen wie Predator ein Thema.
Tarnmäntel waren bisher in Sci-Fi-Filmen wie Predator ein Thema. (Bild: 20th Century Fox)

Das kanadische Unternehmen Hyperstealth entwickelt derzeit ein Material, das dahinter befindliche Objekte tarnen soll. Bei Quantum Stealth handelt es sich um einen Kunststoff, der ohne Kameras, Sensoren oder Energiequelle funktioniert. Stattdessen bricht die Folie das Licht so, dass Personen und Objekte dahinter für Betrachter vor dem Tarnmantel unsichtbar sind.

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Das Unternehmen will seine Technik bei Marktreife vorerst für militärische Zwecke verkaufen und damit Soldaten und Fahrzeuge tarnen. In der zivilen Nutzung könnte sie für Gebäudewände zu Dekorationszwecken und für Fenster eingesetzt werden. Der Hersteller nennt auch ein anderes Beispiel: So könnten etwa Sendemasten, Windräder oder andere auffälige Gebäude für ein besseres Landschaftsbild auf dem Boden getarnt werden und in der Luft für Flugzeuge weiterhin sichtbar bleiben. Das erklärende Videomaterial - fast eine Stunde lang - stellt das Unternehmen auf Vimeo zur Verfügung. Darin wird das physikalische Konzept noch einmal erklärt.

Lichtbrechung statt Kameras

Das Material besteht aus mehreren doppelkonvex geformten Linsen, die das Licht in einem bestimmten Betrachtungswinkel ablenken. Hinter einer solchen Schicht stehende Objekte werden dadurch verborgen. Das funktioniert nach dem Prinzip, mit dem auch Wackelbilder ihre Bewegungsillusion erzeugen. Voraussetzung ist, dass ein zu tarnendes Objekt in einem bestimmten Abstand zum Material steht. Ist es zu nah dran, wird es sichtbar dargestellt.

  • Quantum Stealth (Bild: Hyperstealth)
  • Quantum Stealth (Bild: Hyperstealth)
Quantum Stealth (Bild: Hyperstealth)

Ein Problem könnte auch sein, dass Infrarotstrahlung Gegenstände hinter dem Tarnmantel aufdeckt. Dieses langwellige Licht bricht in einem anderen Winkel als das sichtbare Spektrum und ultraviolettes Licht. Moderne Militärausrüstung verwendet Infarotlicht beispielsweise in Zielvorrichtungen oder Nachtsichtgeräten. Sichtbare Objekte hinter dem Material erscheinen zudem verschwommen. Ganz unsichtbar wird die Folie daher nicht.

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SamuelS 01. Nov 2019

Vielleicht im Wüstenkrieg bei flimmernder Luft.

Aki-San 31. Okt 2019

Ich glaube hier haben einige an einander vorbei geredet... :D

sadan 27. Okt 2019

Danke. Lese zwar ungern in englisch. Aber die beschreibung gefällt. Ist mal auf meiner...

Basti.K 27. Okt 2019

schön und gut, aber wenn das Zeug schmutig ist ist der effekt für die Katz. wie schnell...

lal12 27. Okt 2019

Ich frage mich ob das so Patent-würdig ist. Ich meine die Technik ist lange bekannt, auch...


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