Quantum Break: Remedy bestätigt Probleme und plant Patch

Die PC-Version von Quantum Break soll ein Update erhalten: Remedy will das Frame-Pacing verbessern, die Filmkörnung soll abschaltbar werden, und es kommt ein Beenden-Schalter. Zudem bestätigte das Studio, dass bei allen Auflösungen ein 2/3-Upscaling verwendet und kein Multi-GPU-Support erfolgen wird.

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Quantum Break
Quantum Break (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Das Entwicklerstudio Remedy hat ein Status-Update zur PC-Version von Quantum Break veröffentlicht: Darin benennen die finnischen Entwickler bekannte Probleme des Titels und geben an, welche davon intern behoben und welche von Microsoft ausgebessert werden sollen, sowie mit welchen Fehlern Spieler weiter leben müssen. Zudem äußerte sich Remedy zu den eigenwilligen Implementierungen, die wir im Technik-Test von Quantum Break aufgeführt hatten. Dazu gehört die temporale Rekonstruktion.

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Auf der Xbox One wird das finale 1080p-Bild aus vier 720p-Frame-Buffern mit 4x Multisampling-Kantenglättung zusammengesetzt. Das führt zu einer verwaschenen Optik und Ghosting-Artefakten. Unsere Vermutung, dass am PC höhere Auflösungen als 1080p intern mit mehr Pixeln gerendert würden, bestätigte Remedy. Alle finalen Framebuffer werden ausgehend von zwei Dritteln der Pixelmenge pro Achse der eigentlichen Zielauflösung berechnet. Bei 1080p entspricht das 720p, bei 1440p wird mit krummen 1.706 x 960 Pixeln gerendert und bei 4K-UHD mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten.

Gewählte Output-AuflösungInterne Render-Auflösung
1.920 x 1.080 Pixel1.280 x 720 Pixel
2.560 x 1.440 Pixel1.706 x 960 Pixel
2.880 x 1.620 Pixel (Downsampling Nvidia)1.920 x 1.080 Pixel
3.200 x 1.800 Pixel (Downsampling AMD)2.130 x 1.200 Pixel
3.840 x 2.160 Pixel2.560 x 1.440 Pixel
Temporale Rekonstruktion (Upscaling) bei Quantum Break

Bisher funktioniert das sogenannte Frame-Pacing nicht: Ist der 30-fps-Lock des Spiels eingeschaltet, sollte eigentlich alle 33,3 ms ein Bild dargestellt werden. Das klappt aber nicht und soll mit dem Patch korrigiert werden. Das durch Double-Buffering-Vsync auftretende Stottern kann Remedy hingegen nicht ändern, das übernimmt das Mai-Update der Universal Windows Platform (UWP). Damit ist Vsync abschaltbar, zudem werden Freesync und G-Sync unterstützt. Zu Triple-Buffering-Vsync äußerte sich Redmond bisher nicht.

Weitere geplante Änderungen an Quantum Break sind die Optionen, die Filmkörnung zu deaktivieren. Remedy will zudem einen Beenden-Schalter im Hauptmenü des Spiels integrieren. Eine Multi-GPU-Unterstützung für Crossfire- oder SLI-Systeme werde es nicht geben, da der Aufwand das Studio bei einer Implementierung unter Direct3D 12 überfordern würde. Generell will Remedy aber die Leistung weiter optimieren.

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    Von Hanno Böck

Some0NE 18. Apr 2016

Um so erstaunlicher bei einem Gameworks Titel


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