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Quantum Break
Quantum Break (Bild: Microsoft)

Quantum Break im Test: Aus der Zeit katapultiert

Quantum Break
Quantum Break (Bild: Microsoft)

Spannende Unterhaltung und coole Kämpfe, aber auch ein bisschen altmodisch: Mit Quantum Break (Xbox One, Windows 10) dreht sich nach Max Payne erneut ein Actionspiel von Remedy Entertainment um Zeit.
Von Peter Steinlechner

"Das Zeit-Ei ist im Arsch!" - Diesen Satz aus den ersten Minuten von Quantum Break wollen wir zum Auftakt dieses Tests übersetzen. Sinngemäß bedeutet er ungefähr: Das Verhältnis von Raum und Zeit ist auf Quantenebene gestört, weshalb das Universum und der ganze Rest in Kürze kaputt sein und wir alle sterben werden. Kein Wunder, dass der von uns gesteuerten Hauptfigur Jack Joyce nur die Frage bleibt: "Warum geht es denn jetzt um Eier?"

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In Quantum Break steuern wir Jack durch ein Abenteuer, das ganz harmlos an der Universität des fiktiven US-Städtchens Riverport beginnt. Ein alter Kumpel möchte uns nach Jahren wiedersehen - um vier Uhr morgens. Die frühe Stunde ist kein Zufall: Besagter Freund möchte zusammen mit uns ein nicht ganz legales Experiment mit der Zeit durchführen, und dabei geht natürlich etwas schief. Unser Job ist es, die Sache wieder in Ordnung zu bringen, und gleichzeitig gegen die mächtig-mysteriöse Firma Monarch und ihre Söldner zu kämpfen.

  • Mit der Pistole geben wir einem zeit-frostgeschocktem Gegner den Rest. (Screenshot: Golem.de)
  • Zusammen mit einer Verbündeten blicken wir über einen Güterbahnhof - auf dem es gleich zum Kampf kommt. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Labor schrauben wir an einer Zeitmaschine herum. (Screenshot: Golem.de)
  • Unsere Spezialkräfte können wir im Laufe der Zeit verbessern. (Screenshot: Golem.de)
  • Gelegentlich müssen wir uns durch verschachtelte Gänge finden - was sehr einfach gehalten ist. (Screenshot: Golem.de)
  • In Videosequenzen sehen wir Jack als echten Menschen... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und in Rendersequenzen etwas feiner aufgelöst als im echten Spiel. (Screenshot: Golem.de)
  • Gelegentlich dürfen wir einen von zwei Wegen auswählen. (Screenshot: Golem.de)
  • Bereits absolvierten Kapitel können wir erneut besuchen, um alle Extras zu finden. (Screenshot: Golem.de)
  • Jack begegnet immer wieder ausgesucht hübschen Wissenschaftlerinnen und Studentinnen. (Screenshot: Golem.de)
Mit der Pistole geben wir einem zeit-frostgeschocktem Gegner den Rest. (Screenshot: Golem.de)

Ganz praktisch spielt sich Quantum Break wie ein sehr lineares Old-School-Actionspiel, in dem wir Jack über die Schulter blicken. Storyelemente und Kämpfe - überwiegend in großen Fabrikhallen oder Labors - wechseln sich ab. Dazu kommen immer wieder einfache Rätsel, bei denen es meist auch um Zeit geht. So können wir uns auf heruntergefallene Stahlplatten stellen und uns dann auf eine höhere Etage tragen lassen, indem wir mit einem Knopfdruck die Zeit zurückdrehen.

Die Handlung von Quantum Break bietet nicht nur den Rahmen für die Kämpfe, sondern ist dem Entwicklerstudio Remedy Entertainment (Max Payne, Alan Wake) spürbar wichtig. Das äußert sich unter anderem dadurch, dass die Story sehr ausgefeilt wirkt und trotz vieler Wendungen jederzeit nachvollziehbar bleibt.

Daran hat Jack großen Anteil: Er ist wie ein grundsympathischer Typ, aber nicht der Klügste. Schlecht für ihn, gut für uns - denn so können die vielen Nebenfiguren, darunter sein zeitforschender Bruder und massenweise auffallend hübsche Wissenschaftlerinnen, uns die Zeit-Sachen und was sonst noch wichtig ist mal schnell in ein paar Sätzen erklären, ohne sich in Details verlieren zu müssen.

TV-Miniserie ist eingebaut

Wie ernst die Entwickler die Handlung nehmen, zeigt vor allem ein Detail: Quantum Break gefilmtes Videomaterial. Sobald wir ein Kapitel abgeschlossen haben, können wir das Gamepad zur Seite legen und uns mehrfach rund 20 Minuten lange Filme anschauen, die wie eine TV-Serie mittleren Aufwands aussehen. Das kommt der Story zugute, ist aber ein brutaler Bruch für die Atmosphäre: Plötzlich sehen die vertrauten Ingame-Figuren ganz anders und natürlich besser aus, dafür wirken viele Umgebungen kulissenhaft und weniger spektakulär als die im eigentlichen Spiel.

Übrigens bekommen wir in einem Durchgang von Quantum Break nicht alle dieser Videosequenzen zu sehen. An sogenannten Knotenpunkten müssen wir eine Wahl treffen. Meist ist es die zwischen einem menschlicheren oder einem etwas brutaleren Vorgehen von bestimmten Protagonisten. Unsere Wahl hat natürlich Auswirkungen auf die Gesamthandlung, aber die wichtigsten Elemente der Story bleiben zu großen Teilen unverändert - mehr verraten wir an dieser Stelle nicht.

Zeit spielt auch in den Kämpfen eine große Rolle. Irgendwie haben sich mysteriöse Chronos-Superkräfte auf Jack übertragen, und so können wir einen Feind in einer Zeitblase verlangsamen, uns mit extrem hoher Geschwindigkeit bewegen und sogar regelrechte Zeit-Explosionen auslösen - die aber eigentlich nur die umetikettierte Fassung etwa von Fantasy-Zaubern sind.

Grafik und Fazit 

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Mic-Re 06. Apr 2016

Die Zeit anhalten, vorwärts und rückwärts laufen lassen? Gegner in Zeit-Stop-Blasen...

H4ndy 05. Apr 2016

Bessere Multi-Core-Untersützung (du parkst bestimmt noch schön deine Cores manuell...

Moe479 02. Apr 2016

der artikel behandelt aber garnicht die hintergrundgeschichte und handlung inhaltlich...

motzerator 01. Apr 2016

Für mich klingt das so, als könnte das Spiel eigentlich im Kern durchaus Spaß machen...

cry88 01. Apr 2016

Zeitschild? Gegner durch Wände makieren und Zeitexplosionen? Also ein Bisschen mehr...



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