Grafik und Fazit

In den meisten Fällen können wir aus der Deckung kämpfen, etwa hinter Mauern. Feinde sehen wir mit einer weiteren Zeitkraft rot, und wenn sie sich uns zu sehr nähern, setzen wir sie mit unseren Spezialfähigkeiten fest - den Rest erledigt dann ganz konservativ unsere gute alte Schrotflinte oder die Maschinenpistole. Etwas anspruchsvoller als die Standardgegner sind bestimmte Feinde, die selbst über gewisse Zeitkräfte verfügen.

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Insgesamt sind die Kämpfe zumindest im mittleren der drei Schwierigkeitsgrade sehr fair, abwechslungsreich und spaßig. Wir müssen uns immer wieder neue Taktiken überlegen und etwa auf frisch ankommende Feinde einstellen, uns mit unserem Zeitschild bei größeren Gegnergruppen schützen, ab und zu die Stellung wechseln und agil bleiben.

  • Mit der Pistole geben wir einem zeit-frostgeschocktem Gegner den Rest. (Screenshot: Golem.de)
  • Zusammen mit einer Verbündeten blicken wir über einen Güterbahnhof - auf dem es gleich zum Kampf kommt. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Labor schrauben wir an einer Zeitmaschine herum. (Screenshot: Golem.de)
  • Unsere Spezialkräfte können wir im Laufe der Zeit verbessern. (Screenshot: Golem.de)
  • Gelegentlich müssen wir uns durch verschachtelte Gänge finden - was sehr einfach gehalten ist. (Screenshot: Golem.de)
  • In Videosequenzen sehen wir Jack als echten Menschen... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und in Rendersequenzen etwas feiner aufgelöst als im echten Spiel. (Screenshot: Golem.de)
  • Gelegentlich dürfen wir einen von zwei Wegen auswählen. (Screenshot: Golem.de)
  • Bereits absolvierten Kapitel können wir erneut besuchen, um alle Extras zu finden. (Screenshot: Golem.de)
  • Jack begegnet immer wieder ausgesucht hübschen Wissenschaftlerinnen und Studentinnen. (Screenshot: Golem.de)
Gelegentlich müssen wir uns durch verschachtelte Gänge finden - was sehr einfach gehalten ist. (Screenshot: Golem.de)

Grafisch macht das Spiel einen durchwachsenen Eindruck. Viele Texturen und Lichteffekte sind detailarm und nicht mehr zeitgemäß. Dadurch fällt der Wechsel zwischen der mäßigen Ingame-Optik sowie den etwas schöneren Rendersequenzen und den Full-HD-Streaming-Filmen stark auf. Andererseits: Es gibt einige Ingame-Szenen mit tollen Animationen, bei denen sich durch die Zeitkräfte die gesamte Umgebung rund um Jack Joyce auf atemberaubende Art verändert, so dass der Gesamteindruck dann doch wieder recht gut ist. Auf der Xbox One wird die Grafik übrigens in 720p-Auflösung (1280 × 720 Pixel) berechnet und dann hochskaliert.

Quantum Break ist ab dem 5. April 2016 für Xbox One und Windows 10 für rund 70 Euro verfügbar. Die PC-Fassung gibt es nur im Windows Store, außerdem sollten Spieler die recht hohen Hardware-Anforderungen beachten; zum Test lag uns nur die Konsolenversion vor. Besitzer der Xbox One können die insgesamt knapp 76 GByte Video-Streamdateien auf die Festplatte laden und dann offline antreten, auf dem PC soll es diese Möglichkeit nicht geben. Ein Multiplayermodus oder Koop-Elemente sind nicht enthalten. Die Übersetzung und Sprachausgabe machten einen sehr guten Eindruck, die USK hat dem Titel eine Freigabe ab 16 Jahren erteilt.

Fazit

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Mit Quantum Break kann man eine richtig gute Zeit haben! Es gibt eine interessante und komplexe, trotzdem immer nachvollziehbare Handlung mit dem grundsympathischen Helden Jack Joyce sowie mit vielen gutaussehenden Nebenfiguren. Dazu kommt das Kampfsystem mit den spannenden Möglichkeiten, die das Element Zeit eben bietet: Anhalten, verlangsamen, beschleunigen und mehr - das ist klasse umgesetzt, abwechslungsreich und herausfordernd.

Gerade wegen den vielen Stärken fallen bei Quantum Break aber die weniger gelungenen Dinge umso deutlicher auf. Neben der teilweise guten Grafik etwa gibt es auch Szenen, die ziemlich peinlich aussehen. Und die Echtwelt-Filmsequenzen sind nicht richtig schlecht, aber eben auch nicht richtig gut - der Atmosphäre schaden sie eher.

Noch dazu erzählen alle Beteiligten uns ständig mit ernstem Gesicht, dass das Ende der Zeit bevorsteht. Trotzdem haben wir das Gefühl, dass es bestenfalls darum geht, einen Überfall auf das Swatch-Zentrallager oder eine ähnlich kleine Katastrophe zu verhindern. Bewegende Szenen entstehen nicht, obwohl es um nichts weniger als die Rettung des Universums geht.

Langweilig ist Quantum Break aber trotzdem nie. Wer sich auf die Handlung einlässt, bekommt ein paar Abende lang sehr unterhaltsame, sehr aufwendig inszenierte Action geboten. Einen Klassiker für die Ewigkeit hat das Entwicklerstudio Remedy diesmal aber nicht abgeliefert.

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 Quantum Break im Test: Aus der Zeit katapultiert
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Mic-Re 06. Apr 2016

Die Zeit anhalten, vorwärts und rückwärts laufen lassen? Gegner in Zeit-Stop-Blasen...

H4ndy 05. Apr 2016

Bessere Multi-Core-Untersützung (du parkst bestimmt noch schön deine Cores manuell...

Moe479 02. Apr 2016

der artikel behandelt aber garnicht die hintergrundgeschichte und handlung inhaltlich...

motzerator 01. Apr 2016

Für mich klingt das so, als könnte das Spiel eigentlich im Kern durchaus Spaß machen...

cry88 01. Apr 2016

Zeitschild? Gegner durch Wände makieren und Zeitexplosionen? Also ein Bisschen mehr...



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