Quantencomputer: Amazon Braket ist allgemein verfügbar

Der AWS Cloud Service für Quantencomputing verlässt die Preview-Phase.

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Senior Physicist Kai Hudek im Reinraum bei IonQ
Senior Physicist Kai Hudek im Reinraum bei IonQ (Bild: Erin Scott/IonQ)

Amazon Braket ist ein Service in Amazons AWS-Cloud, der Kunden eine komplette Entwicklungsumgebung für Quantenalgorithmen bietet. Wissenschaftler, Forscher und Entwickler können dort die neuartigen Algorithmen bauen, testen und auch ausführen.

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Es gibt eine Bibliothek von bereits vorhandenen fertigen Algorithmen, aus denen ausgewählt werden kann, Nutzer können aber auch von Grund auf neue Quantenprogramme designen. Diese ausgewählten oder neu angelegten Implementationen können in einer Simulationsumgebung getestet werden. Das Testen dient zur Fehlerfindung, Fehlerbehebung und Verifikation der Kreation, bevor die Möglichkeit besteht, das so erzeugte Programm auf echter Hardware laufen zu lassen.

Amazon bietet dazu eine Auswahl an verschiedenen Quantencomputern von Hardwareanbietern wie D-Wave, IonQ und Rigetti, integriert in eine einzige Benutzerschnittstelle.

Innerhalb der Umgebung gibt es auch Ressourcen für klassisches Computing, um einfacher mit hybrider Software arbeiten zu können, die sowohl Teile für Quantencomputer als auch für herkömmliche Computer benötigen.

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Insbesondere zielt Amazon mit dem Dienst darauf, die Technik des Quantencomputings weiterzuverbreiten. Der Prozess des Quantencomputings ist für viele Entwickler neu, der Umgang mit Qubits statt Bits abstrakt und ungewohnt, so dass viele nicht abschätzen können, ob ein Einsatz sinnvoll wäre. Unternehmen oder Forschungseinrichtungen wissen zwar vielleicht schon, dass er sinnvoll wäre, aber haben zu wenig Wissen, wie sie vorgehen sollen.

Deshalb steht die Quantencomputerstrategie bei Amazon auf drei Beinen: Neben Amazon Braket gibt es eine akademische Partnerschaft mit dem California Institute of Technology, und ein Quantum Solutions Lab soll interessierte AWS-Kunden mit Quantencomputerexperten zusammenbringen.

"Da die Quantentechnik zunehmend bedeutende Fortschritte macht, fragen Kunden nach Möglichkeiten, mit Quantencomputern zu experimentieren und das Potenzial der Technologie zu erkunden", sagte Charlie Bell, Senior Vice President von AWS. "Wir glauben, dass Quantencomputer eine Cloud-First-Technologie sein werden, und dass die Cloud die Hauptmethode sein wird, mit der Kunden auf die Hardware zugreifen."

Das vergleichbare Produkt von Microsoft, Azure Quantum, ist weiterhin nur als Preview verfügbar und bietet Quantencomputer von IonQ, Honeywell und QCI. Andere Mitbewerber wie Google oder IBM beschränken sich auf ein einziges proprietäres Quantencomputermodell.

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