Abo
  • IT-Karriere:

Quanten-Teleportation: Wissenschaftler verschicken Teilchen über 97 Kilometer

Bis zum "Beam me up, Scotty" ist es noch ein sehr langer Weg - aber einen kleinen Schritt haben Wissenschaftler der University of Science and Technology in Schanghai möglicherweise gemacht: Sie haben einen neuen Rekord beim Teleportieren von Photonen aufgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Gebäude der University of Science and Technology of China in Schanghai
Gebäude der University of Science and Technology of China in Schanghai (Bild: University of Science and Technology of China in Schanghai)

Mit der Hilfe von Quantenverschränkung haben Forscher der University of Science and Technology of China in Schanghai nach eigenen Angaben einen neuen Rekord bei der Teleportation von Photonen aufgestellt. Ihnen ist in einem Versuch gelungen, ein sogenanntes Quantenbit mit einem Laserstrahl über eine Distanz von 97 Kilometern zu verschicken, schreibt Technology Review.

Stellenmarkt
  1. Rational AG, Landsberg am Lech
  2. Applied Materials WEB COATING GmbH, Alzenau

Als Teleportation gilt das, weil die Teilchen dabei nicht physikalisch von A nach B transportiert wurden. Stattdessen werden über die nach wie vor mysteriöse Quantenverschränkung lediglich die Informationen über sie weitergereicht, die dann auf ein verwandtes Objekt am Zielort übertragen werden.

Mit der etwa aus Star Trek bekannten Teleportation von Gegenständen oder gar Menschen hat das aber wenig zu tun. Eher hat es etwas mit der sogenannten Quantenkryptographie und Quantenkommunikation zu tun, mit denen sich beispielsweise extrem abhörsichere Wege der Informationsübertragung realisieren lassen könnten - insbesondere über Satelliten, so die Forscher. Allerdings sind die theoretisch vorstellbaren Datenraten derzeit noch extrem niedrig.

Interessant ist, wie schnell die Wissenschaftler die Reichweite ihrer Quantenteleportation ausdehnen können. Die gleichen Physiker aus China hatten erst 2010 einen Rekord über eine Distanz von 16 Kilometern aufgestellt. Ein Jahr zuvor hatten Forscher aus den USA die Teleportation über einen Meter gefeiert.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 37,49€
  3. 2,99€
  4. 14,95€

rvn 15. Mai 2012

das als Teleportation zu bezeichnen finde ich abwegig. Es werden keine Teilchen...

Tou 14. Mai 2012

Mein Bäcker liegt zum Glück nur ein Stockwerk unter mir :-)

spYro 14. Mai 2012

Wenn man davon ausgeht bzw. es für möglich hält, dass es eine weitere Dimension gibt...

tpunkterror 14. Mai 2012

Das ist so nicht ganz richtig. Man kann die Newton'schen Gesetze stochastisch...

tpunkterror 14. Mai 2012

Ruhemasse und bewegte Masse wurden mit Einstein's Relativitätstheorie zum Glück...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 7 Pro - Hands On

Das Oneplus 7 Pro ist das neue Oberklasse-Smartphone des chinesischen Startups. Es verfügt über drei Kameras auf der Rückseite und eine ausfahrbare Frontkamera. Das Smartphone erscheint im Mai zu Preisen ab 710 Euro.

Oneplus 7 Pro - Hands On Video aufrufen
Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Mordhau angespielt: Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
    Mordhau angespielt
    Die mit dem Schwertknauf zuschlagen

    Ein herausfordernd-komplexes Kampfsystem, trotzdem schnelle Action mit Anleihen bei Chivalry und For Honor: Das vom Entwicklerstudio Triternion produzierte Mordhau schickt Spieler in mittelalterlich anmutende Multiplayergefechte mit klirrenden Schwertern und hohem Spaßfaktor.
    Von Peter Steinlechner

    1. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
    2. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

    Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
    Sicherheitslücken
    Zombieload in Intel-Prozessoren

    Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
    Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
    2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
    3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

      •  /