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Quantal Quetzal: Ubuntu 12.10 vielleicht ohne 2D-Unity

Als Basis für Ubuntu 12.10 planen die Entwickler den Linux -Kernel 3.5 oder 3.6 sowie Gnome 3.6. Die 2D-Variante von Unity soll wegfallen. Zudem beginnt Electronic Arts die Zusammenarbeit mit Canonical .
/ Sebastian Grüner
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Artwork des UDS in Oakland (Bild: Elizabeth Krumbach/CC-BY-SA 3.0)
Artwork des UDS in Oakland Bild: Elizabeth Krumbach/CC-BY-SA 3.0

Wie üblich soll Ubuntu 12.10 dem Entwicklungszyklus von Gnome folgen und entsprechend mit Gnome 3.6 als Basis erscheinen. Darauf einigten sich die Entwickler(öffnet im neuen Fenster) auf dem Ubuntu Developer Summit (UDS) in Oakland in Kalifornien.

Mit Ubuntu 12.10 alias Quantal Quetzal könnte außerdem die auf Qt basierende 2D-Variante der Oberfläche Unity nicht mehr ausgeliefert werden. Für die Grafikbeschleunigung kann stattdessen der Llvmpipe-Treiber dienen. Die kommende Linux-Distribution Fedora 17 verwendet diese Technik bereits, um Nutzern die Gnome-Shell auch ohne 3D-Beschleunigung anzeigen zu können.

Kernel und Pakete

Welche Version des Linux-Kernels in Ubuntu 12.10 eingesetzt werden soll, ist noch nicht sicher. Zwar strebt des Team an, Linux 3.5 zu nutzen, Linux 3.6 soll jedoch vorerst als Option offen bleiben. Je nachdem, wann die Kernel veröffentlicht werden.

Außerdem berieten einige Entwickler erneut darüber(öffnet im neuen Fenster) , wie mit DEB-Paketen umgegangen werden soll, die nicht über die Projektserver verteilt werden. Diskutiert wurde unter anderem, neben einer GPG-Signatur auch die Repository-Metadaten zu überprüfen oder auch Auffälligkeiten am Paket dem Nutzer über eine GUI mitzuteilen. Eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus.

EA-Spiele im Softwarecenter

Parallel zum UDS beginnt die Zusammenarbeit des Publishers Electronic Arts (EA) mit dem Ubuntu-Distributor Canonical. Bereits zwei Spiele des Publishers finden sich derzeit im Ubuntu Software Center: Lords of Ultima sowie Command & Conquer Tiberium Alliances.

Zwar handelt es sich bei den Spielen nur um Browsergames statt native Spiele. Canonical ruft die Ubuntu-Community dennoch dazu auf(öffnet im neuen Fenster) , den Schritt von EA zu würdigen. Der Publisher solle mit offenen Armen willkommen geheißen werden. Ob EA plant, Spiele auf Linux zur portieren, ist jedoch nicht bekannt.

Ubuntu 12.10 soll im Oktober erscheinen. Erst kürzlich wurde Ubuntu 12.04 alias Precise Pangolin veröffentlicht , das fünf Jahre lang unterstützt werden soll.


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