Qualitätsprobleme: VW muss ID.Buzz-Produktion wegen Akkufehlern stoppen

Qualitätsprobleme mit dem Akku des Volkswagen ID. Buzz sorgen für einen Produktionsstopp. Schuld soll eine Akkuzelle eines neuen Lieferanten sein.

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ID.Buzz
ID.Buzz (Bild: Volkswagen)

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet, dass Volkswagen den ID.Buzz in Hannover erst einmal nicht weiterbauen kann, weil es ein Problem mit dem Akku des Fahrzeugs gebe. Genauer gesagt soll eine Akkuzelle eines neuen Lieferanten das Problem sein, heißt es bei Electrive.net.

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Dem Bericht nach wird die gerade erst begonnene Produktion des elektrischen Transporters ID.Buzz in Hannover für eine Woche unterbrochen.

Bei der Überprüfung wurde nach Angaben der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung erkannt, dass einige Zellmodule nicht die korrekte Leistung erbrächten. Das könne die Reichweite und Lebensdauer beeinflussen. Bislang sollen rund 500 ID.Buzz in Hannover gebaut aber noch nicht an Kunden ausgeliefert worden sein.

Wer sich sorgt, dass auch andere ID-Fahrzeuge mit 77-Kilowattstunden-Akku von dem Zellproblem betroffen sind, kann vermutlich beruhigt aufatmen: Gegenüber electrive.net sagte ein Sprecher von Volkswagen Nutzfahrzeuge, dass die Baureihen ID.3, ID.4 und ID.5 mit anderen Zellen ausgerüstet sind. Welcher Hersteller die problematischen Zellen geliefert hat, wollte Volkswagen nicht mitteilen.

  • Mit dem vollelektrischen ID.Buzz will Volkswagen an den Erfolg des VW-Bullis anknüpfen. (Foto: Volkswagen)
  • Die Pro-Version erhält zur Markteinführung in Europa einen Akku mit netto 77 kWh Kapazität. (Foto: Volkswagen)
  • Optisch soll der ID.Buzz an den ersten Bulli, den T1, erinnern. (Foto: Volkswagen)
  • Modern ist aber die Sensorausstattung: Das Radar ist für die Fahrassistenzsysteme vorgesehen. (Foto: Volkswagen)
  • Laut Volkswagen hat der ID.Buzz einen cw-Wert von 0,285. (Foto: Volkswagen)
  • Der ID.Buzz ist acht Zentimeter breiter als ein T6.1. (Foto: Volkswagen)
  • Bei einer Länge von 4,71 m hat der ID.Buzz einen Radstand von 2,99 m. (Foto: Volkswagen)
  • Die Bedienung entspricht den Fahrzeugen der ID-Serie, die auf dem elektrischen Baukasten MEB basieren. (Foto: Volkswagen)
  • Typisch sind das eher kleine Display hinter dem Lenkrad und das größere Display über der Mittelkonsole. (Foto: Volkswagen)
  • Im Fond gibt es eine 40 zu 60 teil- und umklappbare Dreiersitzbank. (Foto: Volkswagen)
  • Der ID.Buzz ist serienmäßig mit zwei seitlichen Schiebetüren ausgestattet. (Foto: Volkswagen)
  • Der Gepäckraum fasst bis zur Oberkante der Lehnen 1.121 Liter. (Foto: Volkswagen)
  • Wird die zweite Sitzreihe komplett umgeklappt, steigt das Ladevolumen auf bis zu 2.205 Liter. (Foto: Volkswagen)
  • Der ID.Buzz ist in vier Zweifarblackierungen erhältlich: Oben weiß mit Limonengelb, Starlight Blue, Energetic Orange oder Bay Leaf Green. (Foto: Volkswagen)
  • Für das Interieur sind ebenfalls unterschiedliche Farben erhältlich. (Foto: Volkswagen)
Mit dem vollelektrischen ID.Buzz will Volkswagen an den Erfolg des VW-Bullis anknüpfen. (Foto: Volkswagen)
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VW bietet den ID.Buzz Pro mit einem 150 Kilowatt starken Heckantrieb mit einem Drehmoment von 310 Newtonmeter und dem großen MEB-Akku an. Der hat eine Bruttokapazität von 82 Kilowattstunden und einer Nettokapazität von 77 Kilowattstunden. An einer Wechselstromladestation kann mit maximal elf Kilowatt geladen werden, beim Schnellladen mit Gleichstrom liegt die maximale Leistung bei 170 Kilowatt. Hier soll der Akku in einer halben Stunde von fünf auf 80 Prozent geladen werden.

Der ID.Buzz Pro soll mit einer Akkuladung 421 km weit kommen. Bei der Cargo-Version sind es drei Kilometer mehr.

Der fünfsitzige ID. Buzz Pro kostet ohne Berücksichtigung des Umweltbonus rund 64.600 Euro. Die Lieferwagen-Version ID. Buzz Cargo ist ab rund 54.400 Euro erhältlich.

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