Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Qualitätsprobleme: Volkswagen produziert den ID. Buzz wieder

VW hat die Produktion des ID. Buzz wieder aufgenommen, nachdem es zuvor wegen Qualitätsproblemen mit dem Akku eine Zwangspause gab.
/ Andreas Donath
4 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Volkswagen ID. Buzz (Bild: Volkswagen)
Volkswagen ID. Buzz Bild: Volkswagen

Die einwöchige Produktionspause beim Volkswagen ID. Buzz ist beendet. "Die Produktion des ID Buzz im VWN-Werk in Hannover ist am 4. Juli 2022 wieder planmäßig angelaufen" , sagte ein VW-Sprecher der Automobilwoche(öffnet im neuen Fenster) .

Volkswagen konnte den ID.Buzz aufgrund eines Problems mit dem Akku des Fahrzeugs vorübergehend nicht weiterbauen. Eine Akkuzelle eines neuen Lieferanten sei das Problem gewesen, berichtete Electrive.net.

Dem Bericht der Automobilwoche zufolge wurde das Problem erkannt und behoben. Das Werk habe neue Akkus erhalten, die den Qualitätsansprüchen genügten. Dem ursprünglichen Bericht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung nach hatten einige Zellen nicht die gewünschte Leistung erbracht, was eine geringere Reichweite zur Folge gehabt hätte. Betroffen war nur das Werk Hannover.

ID.Buzz derzeit nur mit einer Akkugröße lieferbar

VW bietet den ID.Buzz Pro mit einem 150 Kilowatt starken Heckantrieb mit einem Drehmoment von 310 Newtonmeter und dem großen MEB-Akku an. Dieser hat eine Bruttokapazität von 82 Kilowattstunden und eine Nettokapazität von 77 Kilowattstunden.

An einer Wechselstromladestation kann mit maximal elf Kilowatt geladen werden, beim Schnellladen mit Gleichstrom liegt die maximale Leistung bei 170 Kilowatt. Dort soll der Akku in einer halben Stunde von fünf auf 80 Prozent geladen werden.

Der ID.Buzz Pro soll mit einer Akkuladung 421 km weit kommen. Bei der Cargo-Version sind es drei Kilometer mehr.

Der fünfsitzige ID. Buzz Pro kostet ohne Berücksichtigung des Umweltbonus rund 64.600 Euro. Die Lieferwagenversion ID. Buzz Cargo ist ab rund 54.400 Euro erhältlich.


Relevante Themen