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Qualcomm: Windows Server soll auf ARM-Prozessoren laufen

Erst AMD und jetzt auch noch ARM: Windows Server und die Azure-Cloud sollen Qualcomms ARM-Server-Chips mit 48 Kernen unterstützen. Im Serverbereich könnte dadurch wieder ein fairer Wettbewerb entstehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Qualcomm Centriq 2400 wird in 10 nm gefertigt.
Der Qualcomm Centriq 2400 wird in 10 nm gefertigt. (Bild: Qualcomm)

Microsofts Softwareprodukt Windows Server und Azure-Cloud-Dienste sollen künftig mit ARM-Prozessoren betrieben werden können. Das gehe aus der langen Kooperation von Microsoft und Qualcomm hervor, heißt es in der Pressemitteilung. Konkret soll Windows Server für Qualcomms Centriq-2400-Chip kompatibel gemacht werden. Der Prozessor wurde erstmals im Dezember 2016 vorgestellt.

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Windows Server für ARM-CPUs wie Qualcomms Centriq 2400 ist derzeit noch in der internen Entwicklung bei Microsoft unter Verschluss. Die Redmonder arbeiten seit längerem an der Unterstützung anderer Prozessorarchitekturen für relevante Dienste wie Microsoft Azure. Zum OCP US Summit 2017 hat Microsoft die Treiber- und Kernel-Unterstützung soweit fertiggestellt, dass eine laufende Demonstration von Windows Server auf Qualcomms ARM-CPU gezeigt werden konnte.

Der Centriq-2400-Prozessor verfügt über 48 Kerne und wird im 10-nm-Verfahren und in der 64-Bit-ARMv8-Architektur gefertigt. Die marktdominierenden x86-Prozessoren von Intel setzen zum Vergleich auf maximal 14 nm. Der Chip unterstützt maximal sechs Speicherkanäle für DDR4-2667-Arbeitsspeicher.

Die Hauptplatine misst 210 x 404 mm und soll in ein 19-Zoll-Standard-Rack mit einer Rack-Höhe von 1U hineinpassen. Qualcomm gibt auch eine Unterstützung von Schnittstellen wie NVMe und die Integration von Multi-Host-Netzwerkkarten an. Der Prozessor soll Teil der Microsoft-Version des Open Compute Projects, Project Olympus, werden und ergänzt damit die AMD-Naples-Prozessoren als Intel-Konkurrenz.

Vielfalt belebt den Wettbewerb

Besonders ist diese Vorstellung, da der Servermarkt von x86-Prozessoren wie etwa der Intels Xeon-Reihe dominiert wird. Die Unterstützung von ARM-CPUs im Serverbereich könnte neue Entwicklungsanstöße für schnellere Chips geben. Ähnliches kann auch für den Verbrauchermarkt gelten. Dafür hat Microsoft zum Beispiel einen x86-Emulator für Windows 10 auf ARM-Prozessoren in der Entwicklung. In der Vergangenheit hatte Microsoft mit Windows RT bereits versucht, Windows 8 für ARM-Prozessoren kompatibel zu machen. Der Erfolg blieb jedoch aus.

Wann Windows Server 2016 und Azure Cloud Services für ARM der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird, ist bisher noch unklar.



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nille02 10. Mär 2017

Bei Webservern war es um die 30%. Bei KMUs wird es vermutlich nahe 99% liegen. Einzig...

mimimimi 09. Mär 2017

die eingesparten Kosten für die Hardware dann über das Lizenzmodell für den 2016er Server...

Kleba 09. Mär 2017

Da MS mit Windows 10 (bereits mit Windows 8 begonnen, aber erst mit 10 recht durchgehend...


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