Abo
  • Services:

Qualcomm-Übernahme: Intel könnte versuchen, Broadcom zu kaufen

Um einem Kauf von Qualcomm durch Broadcom zuvorzukommen, soll Intel überlegen, für Broadcom zu bieten. Alternativ seien kleinere Übernahmen im Gespräch, um im Data-Center- und Smartphone-Markt weiterhin konkurrenzfähig zu sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Datacenter generieren viel Umsatz bei Intel.
Datacenter generieren viel Umsatz bei Intel. (Bild: Broadcom)

Die mögliche feindliche Übernahme von Qualcomm durch Broadcom ruft Intel auf den Plan: Als letzte Möglichkeit soll ein Kauf von Broadcom in Erwägung gezogen werden, um die eigene Position zu schützen. Das berichtet das renommierte Wall Street Journal unter Berufung auf multiple Intel-nahe Quellen. Alternativ plane Intel, kleinere Unternehmen zu kaufen.

Stellenmarkt
  1. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  2. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Berlin

Bisher hatte Broadcom schon 130 Milliarden US-Dollar für Qualcomm geboten, was aber als zu niedrig abgelehnt wurde. Zuletzt schaltete sich die US-amerikanische Regierung in Form des Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS) ein und forderte eine Untersuchung des feindlichen Angebots. Derweil überlegt Broadcom, seinen Sitz von Singapur in die Staaten zu verlegen, was die Übernahme eventuell vereinfachen würde.

Intel sieht sich durch Broadcom bedroht, wenn sich das Unternehmen Qualcomm einverleibt: Der größte Umsatz wird mit x86-Prozessoren generiert, der Markt schrumpft aber. Gerade bei Smartphones hat Intel diverse Gelegenheiten verpasst, etwa den Chip für das erste iPhone zu liefern. Mittlerweile kauft Apple einen Teil seiner Modems bei Intel und auch 5G ist ein Wachstumsmarkt.

Sollte Qualcomm tatsächlich Teil von Broadcom werden, einem großen Zulieferer für Apple, könnte Intel der Cupertino-Deal wegbrechen. Broadcom würde sicherlich versuchen, eine Einigung mit Apple zu finden, um wieder alleiniger Modem-Lieferer zu werden. Sollte die Qualcomm-Übernahme scheitern, dürfte Intel keine weiteren Schritte unternehmen.

Die Marktkapitalisierung Intels beträgt rund 250 Milliarden US-Dollar, 2017 setzte das Unternehmen knapp 64 Milliarden US-Dollar um. Broadcom ist mit 100 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung weniger als halb so groß, der Umsatz belief sich im vergangen Jahr auf fast 18 Milliarden US-Dollar.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 94,90€ + Versand mit Gutschein QVO20
  2. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)

Dwalinn 13. Mär 2018

Hat ein Flugzeug gerade ein paar Chemtrails bei der Abgelassen oder wie kommst du darauf?

Tremolino 12. Mär 2018

Danke an alle "Antworter". Ja, das mit der Marktmacht bzw. möglichen Kartellthematiken...

amacati 12. Mär 2018

https://www.youtube.com/watch?v=IIQVAShJzLo


Folgen Sie uns
       


Anthem - Fazit

Wir ziehen unser Fazit zu Anthem und erklären, was an Biowares Actionrollenspiel gelungen und weniger überzeugend ist.

Anthem - Fazit Video aufrufen
TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Anno 1800 im Test: Super aufgebaut
Anno 1800 im Test
Super aufgebaut

Ach, ist das schön: In Anno 1800 sind wir endlich wieder in einer heimelig-historischen Welt unterwegs - zumindest anfangs. Das neue Werk von Blue Byte fesselt dank des toll umgesetzten und unverwüstlichen Spielprinzips. Auch neue Elemente wie die Klassengesellschaft funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Ubisoft Blue Byte Anno 1800 erhält Koop-Modus und mehr Statistiken
  2. Ubisoft Blue Byte Preload der offenen Beta von Anno 1800 eröffnet
  3. Systemanforderungen Anno 1800 braucht schnelle CPU

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

    •  /