Qualcomm-SoCs: Google ermöglicht länger Android-Sicherheitsupdates

Android-Smartphones mit Qualcomm-Chips können künftig länger Sicherheitsupdates bekommen. Die Anzahl der Versionsupdates hingegen ändert sich nicht - Google verwirrt mit einer geschickten Marketingformulierung.

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Google will Geräte mit Qualcomm-SoC länger mit Sicherheitsupdates versorgen.
Google will Geräte mit Qualcomm-SoC länger mit Sicherheitsupdates versorgen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google ermöglicht in Zusammenarbeit mit Qualcomm für Smartphones mit deren SoCs künftig vier statt bisher drei Jahre lang eine Versorgung mit Sicherheitsupdates. Wie Google in einem Blogbeitrag schreibt, wird dies zunächst für die kommenden Chipsätze gelten - also auch für den neuen Snapdragon 888.

Wie Ars Technica von Qualcomm erfahren hat, soll die verlängerte Updatedauer aber auch auf weitere SoCs des Herstellers ausgeweitet werden. Auch Chips aus dem niedrigeren Preissegment sollen länger Updates erhalten können.

Ob Nutzer tatsächlich vier Jahre lang Sicherheitsaktualisierungen bekommen, hängt letzten Endes aber weiterhin vom Hersteller des Smartphones ab. Google und Qualcomm stellen nur die Möglichkeit zur Verfügung - die Updates selbst verteilen sie nicht.

Für Chiphersteller wird es einfacher

Für Chiphersteller ist es künftig zudem einfacher, Updates zu verteilen. Project Treble, das Updates des Android-Systems einfacher gemacht hat, erschwerte bisher die Arbeit der SoC-Hersteller. Diese müssen nämlich mehrere Generationen von Chipsätzen versorgen und anders als der Software-Support ist diese Hardware-Unterstützung bisher nicht abwärtskompatibel.

Chiphersteller mussten bisher bei jedem Chip eine Vendor-Implementierung für jede Android-Version pflegen. Künftig sollen sich die SoCs mit einer einheitlichen Vendor-Implementierung pflegen lassen. Die Kernel-Arbeiten dazu hat Google vor rund einem Jahr vorgestellt.

In der Ankündigung hat Google mit einer Formulierung für Verwirrung gesorgt: In dem Blogbeitrag spricht das Unternehmen davon, dass künftig vier Jahre Sicherheitsupdates und vier Android-Versionen möglich sind. Darin bezieht Google allerdings die Version bei Auslieferung mit ein - an der bestehenden Regelung ändert sich also nichts.

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